Auftakt im Sommerferiencamp

Spaß am Stausee

HEVEN Sonne, Spiel und Spaß - mehr wollen die meisten Kinder in den Ferien gar nicht. Doch nicht etwa bis nach Spanien oder Italien mussten 29 von ihnen reisen, sonder lediglich bis zum Ufer des Kemnader Stausees.

von Von Lisa Timm

, 04.07.2009, 07:24 Uhr / Lesedauer: 2 min
Paul, Lukas und Niklas kümmern sich um den Abwasch.

Paul, Lukas und Niklas kümmern sich um den Abwasch.

Schwül ist es im Zeltlager und drückend. Eine träge Stimmung macht sich unter den Jungen und Mädchen breit. Die zuvor verdrückten Portionen Spaghetti-Bolognese fordern ihren Tribut. Ruhepause verordnet der Tagesplan und Kreativangebote. Im zentralen Regenbogenzelt haben sich Camp-Leiter Michael Baloniak und einige Kinder zur Gesangsrunde eingefunden. Im Kinderzelt nebenan spielen Jan, Timm und Nick Monopoly. Jetzt bekommt der „Verwalter der Kinderbank“, Eberhard Lieberwirt, doch einiges zu tun. Kinder wollen ihr Taschengeld abholen. Drei Euro gibt es für jeden. „Komm wir gehen zum Kiosk und kaufen uns ein Eis“, fordert die achtjährige Elena ihre Nachbarin auf. „Nee“, meint Pia, „ich gebe mein Geld erste heute Abend aus, nach dem Schwimmen.“

Amelie ist unsicher. „Müssen wir von dem Geld gleich nicht den Eintritt ins Freizeitbad bezahlen?“ Da kann der Camp-Chef lachend beruhigen. „Das könnt ihr auf den Kopf hauen.“ Das nehmen Amelie und Elena beruhigt zur Kenntnis und widmen sich wieder ihren „Kiwidos“, Jonglagebälle mit langen Bändern. Sie wirbeln durch die Luft. Vor dem Küchenzelt quieken Kinder. Dafür sorgt Duncan. Der hat sich der Gartendusche bemächtigt und veranstaltet Zielspritzen auf alles, was sich bewegt. Da hat er aber die Rechnung ohne Christopher gemacht. Der kommt ganz cool daher und stellt sich mit Klamotten unters kühle nass. „Hier darf man alles“, freut sich Christopher. „Das ist toll, zuhause hätten sie jetzt schon wieder gemeckert.“