Augenoptikermeister unterstützt Gesundheitserziehung

Kautsky-Grundschule

Augenoptikermeister Johann Werkstetter hat sich entschlossen, die Gesundheitserziehung der Kautsky-Grundschule präventiv zu unterstützen. Gegen eine gesunde Entwicklung der visuellen Wahrnehmung sprechen laut Werkstetter u.a. moderne pädagogische Unterrichtskonzepte.

SCHARNHORST

von Von Petra Frommeyer

, 07.12.2010, 16:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Erstklässler der Kautsky-Grundschule in Scharnhorst freuen sich über die neuen Buchstützen.

Die Erstklässler der Kautsky-Grundschule in Scharnhorst freuen sich über die neuen Buchstützen.

Ständiges Schrägsehen könne zu körperlichen Beschwerden und Fehlentwicklungen des beidäugigen Sehens und sogar zu Leselernproblemen führen. Auffallend kurzer Lese- und Schreibabstand, Schiefhaltung des Kopfes oder auch des Oberkörpers, Verschieben des Buches zu einer Seite, Lesen mit dem Finger bis hin zur Verweigerung von Lesen und Schreiben könnten laut Werkstetter die Folge sein. Ergebnis seien Nacken- und Rückenschmerzen, Augenbrennen und nachlassende Konzentration bis hin zu Störverhalten im Unterricht und gravierenden Leistungsdefiziten. "In Wahrheit aber müssen diese Kinder ein Übermaß an Energie aufbringen, um ihre Augen längere Zeit auf einen Punkt zu koordinieren und sind deshalb schon nach kurzer Zeit völlig ausgepowert". Johann Werkstetter aus Aplerbeck kennt die vielfältigen Folgen aus seiner langjährigen Augenoptiker-Praxis.

Zur Förderung der visuellen Wahrnehmung bereits vom ersten Schuljahr an unterstützt er die Kautsky-Grundschule deshalb in einer einmaligen Aufklärungs- und Sponsoring-Aktion. Jedes Kind hat eine aufwändige Lesestütze für seinen Schülertisch erhalten. Damit können sie nun zumindest ihre Bücher und Hefte so platzieren, dass ein stabiles beidäugiges Sehen möglich ist. "Wenn jetzt noch die Sitzordnung in der Klasse stimmt, kann nichts mehr schief gehen," so Werkstetter. Die Kinder freuen sich über die schicke Mappe, die sowohl als Buchstütze als auch als Aufbewahrungsbox für Hefte und Lesebuch dienen kann. Vor allem die Erstklässler, deren "Lesekarriere" gerade erst begonnen hat, sind begeistert. "Eine coole Mappe, die auch noch was kann", schwärmt Serhat Demirci aus der Klasse 1b.

"Wir werden sie mit Sicherheit jetzt täglich im Einsatz haben", verspricht Klassenlehrerein Svenja Petersen, denn "fast alles, was wir wissen, kommt durch die Augen in den Kopf."