Augustinus-Schule soll weiter für Unterricht genutzt werden

Bezirksvertretung

Große Sorgen bei Familien in der Hohenbuschei: Viele Eltern befürchten, dass in den Brackeler Schulen nicht genügend Platz für ihre Kinder ist. Ein Vater wandte sich nun an die Bezirksvertretung - und hatte einen Lösungsvorschlag im Gepäck, der bei den Politikern gut ankam.

BRACKEL

von Von Uwe Brodersen

, 08.11.2013, 15:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Bezirksvertreter wollen das Augustinus-Gebäude wegen der Hohenbuschei-Kinder als Schule erhalten.

Die Bezirksvertreter wollen das Augustinus-Gebäude wegen der Hohenbuschei-Kinder als Schule erhalten.

Bekanntlich schließt die städtische katholische Schule an der Flughafenstraße im Sommer 2014 ihre Tore. Es dürfe nicht sein, dass die Hohenbuschei-Kinder durch die Stadt zur Schule gekarrt werden müssten, so Röttger. Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka (SPD) beruhigte den besorgten Vater: „Brackeler Kinder gehen auch in Brackel zur Schule.“ Es gebe allerdings keine Schulbezirksgrenzen mehr, und auch andere Kinder wollten auf die Erich-Kästner-Schule.

Auch die BV will den Erhalt des Augustinus-Gebäudes als Schule. Einstimmig folgte das Stadtteilparlament einem entsprechenden SPD-Antrag. Deshalb lehnten die Ortspolitiker auch die von der Verwaltung geplante Vermarktung des Gebäudes ab. „Das Augustinus-Gebäude wird dringend gebraucht“, resümierte Hartmut Monecke (SPD). In Brackel habe es bisher eine Fünf-Zügigkeit gegeben, für die nächsten Jahre müsse man wegen der Hohenbuschei-Kinder von einer Sechs-Zügigkeit ausgehen. Das wären sechs Parallelklassen: in der Reichshof-Grundschule sind es schon drei, auch die Erich-Kästner-Schule könnte dreizügig werden. Und natürlich möchten die Hohenbuschei-Eltern ihre Kinder gern auf die Erich-Kästner-Schule schicken, dann bräuchten sie die Flughafenstraße nicht zu überqueren.