Ausbildungspaten begleiten Schüler im Langzeitpraktikum

Hauptschule Husen

Ein Langzeitpraktikum in Betrieben soll Husener Hauptschülern den Einstieg in den Beruf erleichtern. Hilfe bekommen sie dabei von erfahrenen Profis, die sie als Ausbildungspaten begleiten. Für diese Patenschaft unterzeichneten beide Parteien sogar einen Vertrag.

HUSEN

von Von Uwe Brodersen

, 26.09.2012, 16:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Verpflichtung für beide Seiten: Für die Paten unterzeichnet Waltraud Yilmaz, für die Schüler Lars Stellfeld unter den aufmerksamen Augen der Mitschüler den Vertrag über die Ausbildungspatenschaft.

Verpflichtung für beide Seiten: Für die Paten unterzeichnet Waltraud Yilmaz, für die Schüler Lars Stellfeld unter den aufmerksamen Augen der Mitschüler den Vertrag über die Ausbildungspatenschaft.

13 Schüler wurden Azubis
Das Modell funktioniert so: Referenten der Kommende vertiefen mit den Schülern alles zum Thema Ausbildung und Beruf, die Paten helfen bei den Bewerbungsschritten. Vor zwei Jahren konnten durch die Kooperation 13 von 22 Schülern eine Ausbildung starten.

 Es sind Viktor Gallas, ehemaliger Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dortmund, Richterin Maria Hackmann vom Arbeitsgericht, Friedrich Schophaus, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, Berufsberaterin Waltraud Yilmaz und Werner Schickentanz, Ex-Chef der Agentur für Arbeit in Dortmund.  Letzterer erläuterte den Hintergrund des von der Kommende-Stiftung „beneVolens“ ins Leben gerufenen Projektes und schilderte die großen Probleme auf dem Ausbildungsmarkt: „Unser Ziel ist es, mehr Schüler in Ausbildung zu bringen.“Die Paten sollten den Schülern „Mut machen“, ihnen helfen, manchen Frust abzubauen und sie motivieren, „dran zu bleiben“. Auch Schulleiter Rolf Piepel hob die große Bedeutung des Langzeitpraktikums und der Experten-Begleitung hervor. Das ganze Schuljahr über verbringen die Schüler einen Tag in der Woche in einem Unternehmen und sammeln Erfahrungen.  

 Drei ehemalige Schüler der Hauptschule Husen, die ein Langzeitpraktikum absolviert haben und in der Lehre sind, waren ebenfalls zu Gast. „Was hat Dir das Praktikum gebracht?“, wurde Fabian Winter gefragt. „Einen Ausbildungsplatz“, antwortete der angehende Garten- und Landschaftsbauer treffend.   

13 Schüler wurden Azubis
Das Modell funktioniert so: Referenten der Kommende vertiefen mit den Schülern alles zum Thema Ausbildung und Beruf, die Paten helfen bei den Bewerbungsschritten. Vor zwei Jahren konnten durch die Kooperation 13 von 22 Schülern eine Ausbildung starten.