„Ausgegraben“ zeigt archäologische Schätze

Ruhr Museum

Rund 50000 Fundstücke aus allen Epochen schlummern im Depot des Ruhr Museums. Die 400 herausragenden Objekte der Archäologischen Sammlung des Museums auf dem Essener Zollvereinsgelände dürfen jetzt für knapp ein Jahr ans Licht.

ESSEN

, 27.09.2016, 16:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Ausgegraben“ zeigt archäologische Schätze

Amphoren, um 520 vor Christusdpa

Die Schau "Ausgegraben" ist ein Streifzug durch die Geschichte West- und Mitteleuropas und des Vorderen Orients und Teil der Reihe von Ausstellungen aus der Sammlung des Ruhr Museums. Ergänzt ist sie mit Stücken aus dem Museum Folkwang.

In zehn Abteilungen ist die Ausstellung gegliedert. Los geht es mit Exponaten aus der prähistorischen Sammlung; Werkzeuge, Waffen und kunstvoll bemalte Keramiken zeigen die Kultur des Alten Orients und des Alten Ägyptens. Beigaben aus Gräbern und Dinge der Alltagskultur veranschaulichen das Leben von der Steinzeit bis ins Mittelalter.

Original und Fälschung

Zu den prunkvollsten Stücken gehören ein auf Sizilien gefundener korinthischer Bronze-Helm aus dem fünften Jahrhundert vor Christus und ein 5000 Jahre altes Tongefäß aus dem heutigen Iran.

Auch der Archäologie im Ruhrgebiet ist eine Abteilung gewidmet - zu sehen sind dort auch Fundstücke, die beim Bau des Rhein-Herne-Kanals entdeckt worden sind. Was ist Original und was ist Fälschung? Da staunt der Besucher am Ende der Ausstellung, wo es um Kopien, Modelle und Fälschungen geht.

 

Ruhr Museum, Essen: "Ausgegraben", 28.9. 2016 bis 3.9.2017, Gelsenkirchener Straße 181, täglich 10-18 Uhr, 24., 25. und 31.12. geschlossen; Eintritt: 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Lesen Sie jetzt
Ruhr Nachrichten Uraufführung am Schauspiel Dortmund
Skandalregisseur Jonathan Meese möchte mit seiner „Lolita“ in Dortmund Deutschland retten