Ausschuss beschäftige sich mit dem Platz des europäischen Versprechens

Entschuldigung für Verwaltung

Wie es mit dem Platz des Europäischen Versprechens (PeV) weitergeht, soll der Rat entscheiden. Am Freitag beschäftigte er den Rechnungsprüfungsausschuss – und rang der OB eine Entschuldigung ab. "Es war ein unglaublich komplizierter Prozess", erklärte Ottilie Scholz im Ausschuss.

BOCHUM

von Von Sebastian Ritscher

, 14.09.2013, 08:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Platz des Europäischen Versprechens

Der Platz des Europäischen Versprechens

Außerdem habe der Vertrag Gerz erlaubt, die komplette Gestaltung des Platzes vorzugeben. „Die Rahmenvereinbarung hat uneingeschränkten Zugriff des Künstlers auf die kommunale Kasse erlaubt“, so Cordes. Kratzsch erklärte, die Unterschrift sei „sicherlich ein Fehler“ gewesen und er hätte sich die Unterschrift eines zweiten Dezernenten holen müssen. „Aber man muss auch die damalige Zeit sehen.“ Als er den Vertrag 2007 unterschrieben habe, „da waren alle im euphorischen Glauben, dass das Projekt gelingt“.

Cordes bemängelte zudem, dass die Politik sich explizit für Sponsoren- und Spendengelder, aber gegen Drittmittel ausgesprochen habe, die eine städtische Eigenbeteiligung bedeutet hätte. „Da gibt es Dissonanzen zwischen dem, was intendiert war und dem, was wir getan haben“, so Kratzsch. Einige schauten lieber in die Zukunft – wie Wolfgang Breßlein: „Mir ist wichtig, dass so etwas nicht wieder vorkommt.“ Die OB stimmte zu. Eine der Lehren, die zu ziehen seien: „Wir müssen deutlich machen, dass es immer eine zentrale Steuerung geben muss.“