Ausschuss prüft das Miteinander

BOCHUM Ob Justiz und Gymnasium am Ostring zusammenpassen, darüber wird sich der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr noch einmal Gedanken machen.

von von Joachim Stöwer

, 07.11.2007 / Lesedauer: 2 min

 Der Hauptausschuss beauftragte gestern auf Empfehlung der rot-grünen Koalition die Verwaltung, nach der Entscheidung zur Schulentwicklungsplanung für die Sekundarstufen I und II im Schulausschuss dem Ausschuss für Stadtenwicklung unverzüglich "alle sich daraus ergebenden Planungsvarianten für ein Miteinander von Justizgebäuden und dem Gymnasium am Ostring vorzulegen".

"Nichts verbauen"

Es war ein Änderungsantrag - dem vorausgegangen war ein Antrag der CDU-Fraktion, auch Planungen vorzulegen, die vom Gymnasium am Ostring wie bisher von einer drei- bis vierzügigen Schule ausgehen sollten. Sprecherin Ingrid Borchert: "Wir sollten Planungsalternativen prüfen und uns am Ostring nichts verbauen."

Die Fixierung auf den Status quo wollte die Koalition allerdings nicht nachvollziehen - "wir sind mitten in der Schulentwicklungsplanung; deren Ergebnisse sollten erst abgewartet werden", gab Dr. Peter Reinirkens (SPD) zu bedenken

Mehrkosten für Schiller

Der weitergehende Antrag der Koalition wurde deshalb angenommen, der CDU-Antrag abgelehnt. Die Planungsvarianten könnten auch das Gelände der Technischen Berufsschule mit einbeziehen.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt zur Schulpolitik gab es Einstimmigkeit: Weil die Sanierung des naturwissenschaftlichen Traktes der Schiller-Schule teurer wird als im Haushalt eingestellt (300 000 Euro Mehrkosten), sollen diese Mittel außerplanmäßig bereitgestellt werden.