Ausstellung: Objektkästen schmücken Hörder Restaurant

HÖRDE „frameworks“ nennt der Wittener Künstler Heinz-G. Dachrodt seine Objektkästen, die er in einer Ausstellung bis 20. März im Restaurant „Zum Treppchen“ an der Faßstraße in Hörde zeigt.

von Von Julia Gaß

, 21.01.2009, 06:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Heinz-G. Dachrodt (links) zeigt seine »frameworks« im Restaurant »Zum Treppchen« von Bernd Kapler und Susanne Kapler-Galic.

Heinz-G. Dachrodt (links) zeigt seine »frameworks« im Restaurant »Zum Treppchen« von Bernd Kapler und Susanne Kapler-Galic.

Mit Miniaturfigürchen gestaltet der Geschäftsführer von Thyssen-Krupp, für den Kunst Entspannung ist, Szenen in Objektkästen. Fantasievoll, oft witzig und geistreich sind die Momentaufnahmen, die zum Teil an Comics erinnern. Wie der „framework“ mit gekröntem Königspinguin. „Was hat er, was ich nicht habe?“ fragen die anderen Pinguine in einer Sprechblase. Fast 4000 kleine Figürchen, winzige Flaschen, Vasen und andere Accessoires hat Dachrodt für seine Kunstwerke gesammelt – die meisten in England, einige in Modelleisenbahn-Geschäften. Die Sammlung ist ein kleiner Schatz, weil die Miniaturen teuer sind.

Vergleichsweise preiswert sind die 35 „frameworks“, die in Hörde ausgestellt sind. Es ist die zweite Ausstellung des Witteners in Dortmund: 2006 hat er zur Fußball-WM in der Dimberger Glocke Fußball-Szenerien gezeigt. Einige davon sind jetzt wieder zu sehen. In rund 150 Ausstellungen hat Dachrodt seine Kunst seit 1993 präsentiert. Meist zur Freunde der Betrachter, denn Dachrodt präsentiert in seinen Arbeiten dreidimensionale Lebensfreude.