Auswirkungen des LKW-Fahrerstreiks in Griechenland

RN-Mitarbeiter berichtet

WITTEN/PERDIKA Die Auswirkungen des LKW-Fahrerstreiks in Griechenland bekam auch Sven Both zu spüren, der momentan mit der Familie im Norden des Landes seinen Urlaub verbringt. Sein Vermieter konnte gerade noch Sprit-Nachschub für seine Gäste besorgen.

von Von Lisa Timm

, 02.08.2010, 16:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
RN-Mitarbeiter Sven Both ist z.Zt. in Griechenland.

RN-Mitarbeiter Sven Both ist z.Zt. in Griechenland.

Als vergangene Woche der Sprit-Nachschub immer fraglicher wurde, gelang es Boths Vermieter, noch Benzin für seine Gäste zu organisieren. "Er besorgte uns einen Kanister mit 16 Liter zusätzlichem Treibstoff", war Both dankbar. Auch wenn sich die Lage insgesamt inzwischen entspannt habe, in der Tankstelle vor Ort sei bis gestern immer noch kein Benzin-Nachschub eingetroffen.

Vergangene Woche musste der Schwiegervater von Sven Both zum Flughafen nach Thessaloniki fahren, um dort jemanden abzuholen. Dabei habe er beobachtet, wie ein Tankwagen unter Polizeischutz unterwegs war. Vom knapper werdenden Angebot an Nahrungsmitteln haben die Urlauber in Perdika zum Glück nichts mitbekommen. "Nur das Wasser wurde wohl etwas knapp", hat Both beobachtet. Zum Kaffee wurde stets ein stilles Wasser gereicht, das gab es dann einige Tage eben nicht