Autotreffen bleiben verboten – Niederländische Polizei: „Bleibt weg““

Region Twente

In der Region Twente sollen am Wochenende zahlreiche Autotreffen stattfinden. Die niederländische Polizei weist jedoch darauf hin, dass diese keine Genehmigung haben und verboten sind.

Twente

, 06.08.2020, 17:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Autotreffen in den Niederlanden sind verboten – auch wegen der Corona-Pandemie.

Autotreffen in den Niederlanden sind verboten – auch wegen der Corona-Pandemie. © picture alliance/dpa

Ein Mann aus Enschede hatte per Facebook zu einem Autotreffen eingeladen. Daraufhin bekam er Besuch von der Polizei. Diese befragte ihn laut Pressemitteilung zu seinem Aufruf und seinem geplanten Vorgehen.

Eine Erlaubnis für so eine Veranstaltung konnte der Mann nicht vorweisen. Deswegen weist die Polizei nun noch einmal darauf hin, dass solche Treffen verboten sind.

Weitere Treffen haben ebenfalls keine Genehmigung

Der Veranstalter gab an, dass er nicht davon ausgegangen war, dass sein Aufruf so eine große Reichweite haben würde. Er hat den Post mittlerweile gelöscht. Doch inzwischen haben weitere Facebook-Nutzer Autotreffen angekündigt, die an diesem Wochenende an verschiedenen Orten in der Region Twente stattfinden sollen.

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Auch diese Organisatoren haben laut Polizei keine Genehmigung beantragt. Wenn diese Veranstaltungen stattfinden, werden die Organisatoren mit einer Geldstrafe bestraft. Außerdem müssen sie die Kosten der Polizei und der Gemeinde übernehmen.

Polizei kündigt verstärkte Kontrollen an

Sowohl die Gemeinden in Twente als auch die Polizei wollen laut Pressemitteilung verhindern, dass solche Treffen organisiert werden, bei denen die Verordnungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie nicht umgesetzt werden können. Darüber hinaus werden Lärmbelästigungen, hinterlassener Müll und verkehrsgefährdende Manöver befürchtet.

An diesem Wochenende werden die Polizei und die Ordnungsämter daher zusätzliche Kontrollen durchführen und wenn erforderlich sofort Maßnahmen ergreifen. Die Nachricht an die potenziellen Besucher und Teilnehmer ist daher kurz: „Bleibt weg!“

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