AWO übernimmt Ekelhaus in Eving

Sanierung

Kakerlaken, Ratten und 40 Tonnen Müll: Bis Anfang des Jahres galt das Haus an der Evinger Straße 279 als Ekelhaus. Jetzt zeichnet sich eine bessere Zukunft für das Gebäude ab. Die Arbeiterwohlfahrt übernimmt das Haus.

EVING

von Von Andreas Schröter

, 19.11.2013, 00:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ortstermin in immer noch trister, aber immerhin aufgeräumter Umgebung: Vertreter von Dogewo21 und AWO trafen sich gestern im Innenhof des ehemaligen Ekelhauses Evinger Straße 279. Die AWO möchte hier ab August ein Projekt »Betreutes Wohnen für Jugendliche« einrichten. Zum Schutz vor ungebetenen Bewohnern sind die Fenster zugemauert.

Ortstermin in immer noch trister, aber immerhin aufgeräumter Umgebung: Vertreter von Dogewo21 und AWO trafen sich gestern im Innenhof des ehemaligen Ekelhauses Evinger Straße 279. Die AWO möchte hier ab August ein Projekt »Betreutes Wohnen für Jugendliche« einrichten. Zum Schutz vor ungebetenen Bewohnern sind die Fenster zugemauert.

Immer wieder hatten sich die Nachbarn unter anderem über die Müllberge im Hof und auf dem Vordach sowie die unhygienischen Zustände insgesamt beschwert. Die beiden Gebäudeteile zusammen haben eine Wohnfläche von 520 Quadratmetern. Dogewo21 investiert dort eine knappe Million Euro.Neun Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren sollen demnächst an der Evinger Straße 279 wohnen. „Für die Jugendlichen ist es immens wichtig, dass in diesem Gebäude eine Atmosphäre geschaffen wird, in der sie sich angenommen und zu Hause fühlen können“, sagt Andreas Gora, Geschäftsführer des AWO-Unterbezirks Dortmund.

Um bis zur Fertigstellung der Umbauarbeiten keine weiteren ungebetenen Hausbewohner ins Haus zu holen, hat Dogewo21 die Fenster vorübergehend zugemauert.

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