Axel Schäfer startet eigenes Kulturprogramm

RUHR.2010

BOCHUM Mit fünf eigenen Projekten bringt sich der heimische Bundestagsabgeordnete Axel Schäfer ins Kulturhauptstadtjahr ein. Sein Ziel ist es, Interessierten das europäische Bochum näher zu bringen - dafür geht es sogar weit über die Bochumer Grenzen hinaus.

von Von Christoph Walter

, 29.01.2010, 16:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
MdB Axel Schäfer (SPD) stellte am Freitag mit seiner Büroleiterin Fritzi Marie Felderhoff eigene Projekte für 2010 vor.

MdB Axel Schäfer (SPD) stellte am Freitag mit seiner Büroleiterin Fritzi Marie Felderhoff eigene Projekte für 2010 vor.

Axel Schäfer (SPD) sprudelt nur so vor Ideen für 2010: Höhepunkt im Schäfer-Kulturprogramm ist seine Einladung für zu einer dreitägigen Tour nach Straßburg. 50 Bochumer, die auf gesellschaftlicher, sozialer oder wirtschaftlicher Ebene "irgendwie mit Europa zu tun haben", so Schäfer, dürfen mit. Besuche im Europäischen Parlament und beim Fernsehsender arte sind geplant. Die Kosten für den Ausflug vom 26. bis 28. April zahlt der Bund. Wer mitfahren möchte, kann sich in Schäfers Wahlkreisbüro, Alleestraße 144, Tel. (0234) 687460, melden.

Literaturfreunde will Schäfer mit dem "Bochumer Bücher-Bord" am 15. April um 17 Uhr im Haus der Geschichte, Clemensstraße 17-19, ansprechen. Heimische Autoren lesen dabei aus ihren Werken und beteiligen sich anschließend an Diskussionen. "Zugesagt hat bereits Norbert Wagner", erklärte Schäfer. Einen umfassenden Werke-Potpourri von Bochumer Schriftstellern wird die Buchhandlung Janssen ausstellen.

Ebenfalls gelesen wird am 18. Juli, dann bei Tisch. Und zwar auf der A 40 im Zuge der Ruhr.2010-Aktion "Still-Leben auf dem Ruhrschnellweg". Schäfer hat an der 60 Kilometer langen Tafel zwei Tische reserviert (im Bereich der Ausfahrt Bochum-Zentrum), die er der Literaturszene zur Verfügung stellt. Unter dem Motto "Europa beginnt bei uns" will Schäfer noch Stadtrundgänge anbieten. Konkrete Termine gibt es noch nicht.

Außerdem hat der Bochumer SPD-Politiker ein Langzeitprojekt in Angriff genommen, von dem das gesamte Ruhrgebiet profitieren könnte: Als Antragsteller will er die Route der Industriekultur zum Weltkulturerbe erklären lassen. Mit einer Entscheidung wäre frühestens Mitte 2012 zu rechnen.