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B1-Brücke an der Stadtkrone Ost soll neu gestaltet werden

SCHÜREN Ganz auf bunt setzt die CDU in Schüren und in Brackel. Es geht um die Fußgänger- und Fahrradbrücke, die sich über die B1 spannt und beide Stadtteile verbindet. Ein Künstler soll jetzt für einen farbigen Anstrich sorgen.

von Von Christian Stein

, 27.04.2009
B1-Brücke an der Stadtkrone Ost soll neu gestaltet werden

Noch sieht die Brücke über der Bundesstraße 1 relativ trist aus - das soll sich mit dem Vorhaben der CDU ändern.

„Es soll das Pondon zu der ‚Regenbogen-Brücke‘ werden“, sagte Thomas Haagen. Der Künstler spricht von der Fußgänger- und Fahrradbrücke an der Stadtkrone Ost, die die beiden Stadtbezirke Aplerbeck und Brackel verbindet und über den Westfalendamm führt. Der CDU aus Brackel kam vor kurzem die Idee, passend als Kulturhauptstadt im kommenden Jahr, die Brücke ähnlich wie die „Regenbogen-Brücke“ in Dorstfeld gestalten zu lassen. „Auch wenn sich die Stadt nicht der Sache annimmt, werden sich mit Sicherheit Sponsoren finden“, erklärte Volker Mais, Fraktionssprecher der Aplerbecker CDU.   

Bereits in der Juni-Sitzung werden die Christdemokraten den Umgestaltungs-Antrag einbringen. „Er wird durchgehen“, schmunzelte Mais. Wie bei der Brücke in Dorstfeld, die ebenfalls über die Bundesstraße 1 führt, bringt Künstler Thomas Haagen seine Ideen für eine Gestaltung mit ein. Er sieht in der Planung eine neue Herausforderung: „Es zeigen sich hier völlig andere Voraussetzungen, da die Brücke nicht so frei steht.“   Gemeint sind die zahlreichen Bäume, die die Brücke umgeben. Darüber hinaus teilt die Stadtbahnlinie U47 die beiden Fahrbahnen der B1. „Nachts muss das Bauwerk als Dortmunder Eingangstor erkennbar sein. Wenn ein endgültiges ‚okay‘ kommt, werde ich mich mit der Planung intensiver beschäftigen“, betonte der Künstler.

  • Über die B1 fahren täglich bis zu 80.000 Fahrzeuge. Als Kulturhauptstadt 2010 sollen farbenfrohe LED-Lichter Gäste in Dortmund willkommen heißen.
  • Die Umgestaltung der Dorstfelder „Regenbogen-Brücke“ mit LED-Lichtern verschlang damals 120.000 Euro. Ob die Kosten für das neue Projekt ähnlich ausfallen, konnte die CDU noch nicht sagen.
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