Bäume pflanzen ist sehr beliebt

Mengeder Heimatwald

Die Idee zum Heimatwald, der es inzwischen zu einer beachtlichen Größe in unmittelbarer Nähe zum Mengeder Volksgarten gebracht hat, hatten Mitglieder der Partei Bündnis90/Die Grünen vor knapp elf Jahren.

MENGEDE

, 09.03.2016, 01:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bäume pflanzen ist sehr beliebt

Diese drei Pärchen pflanzten eine Trauerweide zu Ehren einer vor drei Jahren gestorbenen gemeinsamen Freundin.

Im Jahr  Jahr 2008 beschloss die Mengeder Bezirksvertretung (BV) dann der damals noch nicht als Verein auftretenden Gruppe eine erste Fläche zur Verfügung zu stellen. Außerdem unterstützte die BV die Idee mit Geld, von dem das Gelände entsprechend erschlossen werden konnte.

Keine parteipolitischen Interessen 

Im Frühjahr 2009 wurde dann der erste Weg angelegt und die Planungen zur Vereinsgründung forciert. Viel Wert legten die Gründungsmitglieder von Beginn an darauf, dass dort keine parteipolitischen Interessen vertreten werden,  sondern es sollte ja ein Wald für alle Bürgerinnen und Bürger entstehen. Die ersten beiden Bäume wurden dann am 29. April 2010 gepflanzt.

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Pflanzaktion im Heimatwald

Knapp 30 Baumpaten und ihre Familien und Freunde hatten sich am Samstag zur 8. Pflanzaktion im Mengeder Heimatwald getroffen. Dabei fanden neben den Klassikern auch einige Exoten den Weg in die Erde.
08.03.2016
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Diese drei Pärchen pflanzten eine Trauerweide zu Ehren einer vor drei Jahren gestorbenen gemeinsamen Freundin.© Von Stephan Schütze
Eindrücke von der achten Pflanzaktion im Mengeder Heimatwald.© Von Stephan Schütze
Eindrücke von der achten Pflanzaktion im Mengeder Heimatwald.© Von Stephan Schütze
Eindrücke von der achten Pflanzaktion im Mengeder Heimatwald.© Von Stephan Schütze
Eindrücke von der achten Pflanzaktion im Mengeder Heimatwald.© Von Stephan Schütze
Eindrücke von der achten Pflanzaktion im Mengeder Heimatwald.© Von Stephan Schütze
Eindrücke von der achten Pflanzaktion im Mengeder Heimatwald.© Von Stephan Schütze
Eindrücke von der achten Pflanzaktion im Mengeder Heimatwald.© Von Stephan Schütze
Eindrücke von der achten Pflanzaktion im Mengeder Heimatwald.© Von Stephan Schütze
Eindrücke von der achten Pflanzaktion im Mengeder Heimatwald.© Von Stephan Schütze
Eindrücke von der achten Pflanzaktion im Mengeder Heimatwald.© Von Stephan Schütze
Eindrücke von der achten Pflanzaktion im Mengeder Heimatwald.© Von Stephan Schütze
Eindrücke von der achten Pflanzaktion im Mengeder Heimatwald.© Von Stephan Schütze
Eindrücke von der achten Pflanzaktion im Mengeder Heimatwald.© Von Stephan Schütze
Eindrücke von der achten Pflanzaktion im Mengeder Heimatwald.© Von Stephan Schütze
Eindrücke von der achten Pflanzaktion im Mengeder Heimatwald.© Von Stephan Schütze
Eindrücke von der achten Pflanzaktion im Mengeder Heimatwald.© Von Stephan Schütze
Eindrücke von der achten Pflanzaktion im Mengeder Heimatwald.© Von Stephan Schütze
Eindrücke von der achten Pflanzaktion im Mengeder Heimatwald.© Von Stephan Schütze
Eindrücke von der achten Pflanzaktion im Mengeder Heimatwald.© Von Stephan Schütze
Schlagworte Mengede

Inzwischen gab es acht reguläre und eine Gedenkpflanzung. Letztere zu Ehren des bei dem tragischen Absturz der Germanwings-Maschine vor rund einem Jahr umgekommene Ehepaar Sabine und Manfred Jockheck. 

Vorerst letzte Pflanzung

Nun steht die vorerst letzte Pflanzung auf der Agenda. Die rund 20 Plätze für neue Bäume, die im November gepflanzt werden sollen, sind allerdings bereits vergeben. Die Mitglieder von der Interessengemeinschaft Heimatverein hoffen allerdings, dass ihnen die Stadt eine weitere Fläche zur Verfügung stellt, so dass der Wald weiter wachsen kann. 

Alter Brauch in neuem Gewand: Was sich im 18. Jahrhundert unter dem Namen "Hochzeitswald" etablierte, wollten die Grünen in Mengede damals wieder hoffähig machen. 10 Eichen oder 15 Buchen hatten hochzeitswillige Männer einst zu pflanzen. Schon damals - so ist es überliefert - „vorausschauend und für den Erhalt der Schöpfung". Eine Tradition, die sich aufleben zu lassen lohnt, fand der langjährige Vorsitzende der IG, Manfred Jockheck, bereits 2004.