Bahnhof Hörde wird modernisiert

Spatenstich am 14.12.

HÖRDE Manch ein Hörder hatte mit dieser Nachricht wohl schon nicht mehr gerechnet: DIe Deutsche Bahn AG mordernisiert den Bahnhof Hörde. Am 14.12. beginnen die Arbeiten, die dem meist genutzten Verkehrsknotenpunkt der Stadt ein modernes Gewand geben sollen.

von Von Peter Bandermann

, 04.12.2009, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Alt, marode, hässlich: Diese Eigenschaften soll nach dem Umbau niemand mehr mit dem Bahnhof Hörde verbinden.

Alt, marode, hässlich: Diese Eigenschaften soll nach dem Umbau niemand mehr mit dem Bahnhof Hörde verbinden.

Die ohnehin schon für Hörde vorbereitete „Modernisierungsoffensive“ soll nicht klein, sondern wuchtig ausfallen. Zunächst wollten die Planer der Bahn AG den Bahnhof Hörde zu einem Haltepunkt mit nur einem Steig verkleinern. Das ist vom Tisch.

Zwei Bahnsteige sollen auch der übergeordneten Funktion gerecht werden. Gradmesser dafür ist nicht nur der Phoenix-See. Denn zum Doppelpass kommt es zwischen dem Bahnhof Hörde und dem DB-Haltepunkt am Signal-Iduna-Park, wenn die Züge vor und nach BVB-Heimspielen in kurzer Zeit einen großen Fahrgastandrang bewältigen müssen. Der Hörder Bahnhof soll Platz für bereit stehende Wagen bieten, damit die Lokführer den Signal-Iduna Park zügig erreichen können. Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte, Senioren und Eltern mit Kinderwagen können nach der Bauphase die Züge „barrierefrei“, also ebenerdig, besteigen.

Parallel zum Bahnhofs-Umbau investieren Europa, das Land NRW und die Stadt insgesamt 27 Mio. Euro in der Altstadt und ihren Nachbarquartieren, um den über Jahrzehnte von der Stahlindustrie geprägten Stadtteil in die Zukunft zu katapultieren.