Barrierefrei im Badezimmer

Dogewo modernisiert Hochhäuser

In Zukunft sollen sich die Mieter der Wohnungen am Brütingsweg und in der Gossingstraße noch wohler fühlen als bisher. In die derzeit laufenden Modernisierungsarbeiten hat der Hauseigentümer Dogewo21 rund 1,8 Mio. Euro investiert.

WICKEDE

von Von Felix Püschner

, 26.08.2012, 15:56 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bernd Wortmeyer, Katja Sievert, Ulrich Nowak, Klaus Graniki und Christian Nagel (v.l.) erläutern die Modernisierung der Häuser am Brütingsweg und in der Gossingstraße.

Bernd Wortmeyer, Katja Sievert, Ulrich Nowak, Klaus Graniki und Christian Nagel (v.l.) erläutern die Modernisierung der Häuser am Brütingsweg und in der Gossingstraße.

Die sieben Häuser mit insgesamt 82 Wohnungen werden von der Dogewo21 derzeit umfangreich modernisiert. Mit der Investitionssumme in Höhe von rund 1,8 Mio. Euro werden in allen Gebäuden effektive Gaszentralheizungen installiert sowie die Dach- und Kellerdecken gedämmt. Auch neue Fenster und Fassadenanstriche sowie Balkon- und Badsanierungen stehen auf der Agenda. „Der Standort hat sich mittlerweile gut entwickelt und die Leute fühlen sich hier wohl. Und das soll auch weiterhin so bleiben“, erklärte Dogewo21-Geschäftsführer Klaus Graniki während einer Baustellenbesichtigung. Großen Wert habe man im Zuge der Modernisierungsplanungen vor allem auf die Barrierefreiheit gelegt. Neben den Aufzugsanlagen, mit denen künftig auch die Zwischengeschosse angefahren werden können, hätten die Mieter auf Wunsch auch eine entsprechende Badsanierung erhalten. Drastische Mieterhöhungen muss laut Regine Stoerring jedoch niemand befürchten. „Die Maßnahmen hätten uns zu einer monatlichen Erhöhung von 153 Euro berechtigt. Dies wollten wir den Mietern allerdings nicht zumuten und haben den Höchstsatz daher auf 44 Euro festgelegt“, so die Pressesprecherin.  

Trotz des bereits seit Wochen andauernden Baulärms habe man von den betroffenen Mietern bislang überwiegend positive Rückmeldungen erhalten, erklärte Bauleiter Ulrich Nowak. „Wir stehen den Bewohnern mehrmals pro Woche als Ansprechpartner zur Verfügung und helfen auch bei kleineren Arbeiten wie dem Ausräumen der Schränke.“ Eine weitere wichtige Hilfestellung sei gerade im Falle der älteren Bewohner das Angebot eines Einkaufsdienstes. Um das Quartiersmanagement weiter zu verbessern, sei zudem die Einrichtung einer Nachbarschaftsagentur geplant. Und eine kleine Pause von der Baustelle hat das Wohnungsunternehmen seinen Mietern ebenfalls verschafft – in Form eines Tagesausflugs in den Dortmunder Zoo.