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Baustelle ist bald Geschichte

Stockumer Straße

BAROP Autofahrer können aufatmen: Die Stockumer Straße in Höhe der Einmündung Am Gardenkamp soll ab Mitte nächster Woche wieder in beide Richtungen befahrbar sein.

von Von Katharina Pfeifle

, 29.07.2010
Baustelle ist bald Geschichte

Diese Bilder dürften bald der Vergangenheit angehören: Ab nächster Woche soll die Baustellenampel abgebaut werden und die Stockumer Straße wieder in beide Richtungen befahrbar sein.

„Das ist unser klarer Plan“, betont Gerhard Kappert vom Tiefbauamt. Heute soll mit dem Auftragen der Binder- und Deck-Asphaltschichten begonnen werden.   „Mit dem Aufbringen der letzten Asphaltdecke wird die Baustellenampel aufgehoben. Das wird am kommenden Mittwoch sein – vorausgesetzt, das Wetter macht uns nicht mit heftigen Regenfällen einen Strich durch die Rechnung.“

Ein erster Schritt zur Entlastung. Das Ende des Mammut-Bau-Projekts zwischen Stockumer und Otto-Hahn-Straße rückt ebenfalls langsam näher. Nach rund 14 Monaten Bauzeit sollen bis Ende September die Arbeiten beendet und die Strecke durchgängig befahrbar sein. Für die Maßnahmen auf der rund 1,4 Kilometer langen Strecke wurden im Vorfeld 4,5 Millionen Euro an Kosten veranschlagt. Ein Teilerfolg ist bereits sichtbar: Seit dem 21. Juni ist – knapp ein Jahr nach Baubeginn – der neue Straßenzug Vogelpothsweg in Richtung Universität für den Anliegerverkehr befahrbar.

Gleichzeitig haben die Arbeiten im Mittelstück der Baroper Straße/Am Gardenkamp begonnen. Der Bereich ist deshalb im Moment lediglich für Anlieger passierbar. „Derzeit werden die Strom- und Telekommunikationsleitungen umgelegt“, erklärt Projektleiter Wolfgang Tesch. „Das ist eine aufwändige Arbeit, die dementsprechend Zeit braucht. Die Gas- und Wasserleitungen haben wir daher bereits im Frühjahr umgelegt.“

Zum Abschluss der Baumaßnahmen werden auf dem kompletten Teilstück zwischen Stockumer Straße und dem neuen Vogelpothsweg Binderschicht und lärmoptimierter Asphalt aufgetragen sowie Ampeln an Baroper und Otto-Hahn-Straße installiert. Für Radfahrer wird es einen durchgängigen Radweg in beiden Richtungen geben. „Dann sind wir fürs erste durch mit dem Projekt“, so Gerhard Kappert. „Für den Herbst stehen Restarbeiten sowie die Begrünungen auf dem Programm.“ Allein 1500 Bäume sollen auf dem neuen Lärmschutzwall entlang des Vogelpothswegs gepflanzt werden.

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