Baustellen-Ampel an der Zechenstraße bleibt noch stehen

rnBrückensanierung Zechenstraße

So manch‘ ein Autofahrer mag sich gewundert haben: Eigentlich sollte die Brücke an der Zechenstraße bis zum 10. August voll gesperrt sein. Stattdessen regelt plötzlich wieder die bereits bekannte Baustellenampel den Verkehr über die Brücke.

Königsborn

, 12.08.2018, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Letzte Restarbeiten an der maroden Brücke, die die Zechenstraße über das Bahngleis ins Industriegebiet führt, sind der Grund dafür, dass der Verkehr dort nach wie vor nur einspurig fließen kann. „Diese Teilsperrung bleibt noch für die Dauer von letzten Wiederherstellungsarbeiten bestehen“, sagt Stadtsprecher Christoph Ueberfeld auf Anfrage unserer Zeitung.

Tatsächlich war die Vollsperrung der Zechenstraße zwischen der Heidestraße und der Hammer Straße schneller als ursprünglich geplant wieder aufgehoben worden: Bereits am Mittwoch, 8. August, wurde die Brücke wieder für den einspurigen Verkehr freigegeben – zwei Tage früher als geplant.

Bis dahin wurden die Hohlräume zwischen dem Erdreich, das die neu eingesetzte Tunnelröhre unter der Brücke umgibt, und der Brückenkonstruktion mit schalldämpfenden Flüssigbeton ausgegossen. Da zum Verfüllen des Dämmbetons oben auf der Brücke die Fahrbahn an mehreren Stellen aufgebohrt werden musste, ging dies nur während einer Vollsperrung des Brückenbereiches. Zuvor waren bereits die Gleise durch den neuen Wellblechtunnel neu verlegt worden.

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Wie lange die nun noch ausstehenden Restarbeiten dauern werden und damit die Teilsperrung bestehen bleibt, vermochte Ueberfeld nicht zu sagen.

Nach einem Beschluss des Regionalverbands RVR erhält die Stadt für die Baumaßnahme 495.200 Euro an Fördermitteln. Unter dem Strich hält die Brücke schon deutlich länger als ursprünglich erwartet. Das dürfte aber auch daran liegen, dass die Stadt die Nutzung immer weiter eingeschränkt hatte. Die Brücke kann seit geraumer Zeit zudem nur mit der Baustellen-Ampel-Regelung befahren werden. Dass die Brücke nicht mehr stabil genug ist, ist seit rund vier Jahren bekannt.