Beikirch siegt in Weitmar

WEITMAR Trotz widriger Wetterbedingungen konnte Andreas Beikirch vom Team Sparkasse das Rennen um den "Großen Preis der Creditform" in Weitmar-Mark für sich entscheiden.

von Von Andree Czerwinski

, 20.07.2008, 19:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach einer Stunde, 28 Minuten und 14 Sekunden hatte der 38-Jährige die 65 Runden von je einem Kilometer hinter sich gebracht.  Beikirch selbst bezeichnete die Regenschlacht von Weitmar-Mark als Arbeitssieg: "Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, und auch für die Zuschauer war es ein interessantes Rennen. Doch es war mit Sicherheit ein hartes Stück Arbeit." Drittplatzierter wurde Sven Biermann vom Veranstalterteam des RSV Bochum.

"Das Rennen fand auf einem guten Niveau statt. Besonders freut mich die Leistung der jungen Leute vom RSV", erklärte Organisator Günter Krautscheid. Gemeint waren Thomas Hebestreit, der den achten Rang belegte, und dessen Teamkollege Tim Gebauer, der sich zwei Plätze hinter Hebestreit einordnete.

Risi auf Rang 13

Der als Favorit gehandelte achtfache Weltmeister und Oylmpia-Starter Bruno Risi aus der Schweiz, der mit der Startnummer eins ins Rennen gegangen war, kam über einen 13. Platz jedoch nicht hinaus.

Ihren ersten Auftritt hatten die Profis bereits um 14.30 Uhr im Ausscheidungsfahren, bei dem der Letztplatzierte jeder Runde die Segel streichen musste. Mit Philip Mamos sicherte sich mit zehn Punkten erneut ein Fahrer des "Team Sparkasse" die Spitzenposition. Der 19-jährige Tim Gebauer belegte mit einem Zähler weniger Rang zwei. Den letzten Podiumsplatz erreichte Stephan Springe vom "Team Alpecin". Der Schweizer Sechs-Tage-Spezialist Alexander Aeschbach kam über einen zwölften Rang nicht hinaus.

Der Wettergott meinte es an diesem Tag wahrlich nicht gut mit Fahrern und Zuschauern. Ein Regenschauer jagte den nächsten. Erst in den letzten acht Runden flaute es etwas ab. "Trotz des Wetters war die Stimmung gut. Erfreulich ist natürlich auch, dass es keine Stürze gab", zog Günter Krautscheid ein positives Resümee.