Beim Energiesparen hat Bochum die Nase vorn

European Energy Award in Gold

BOCHUM Die Stadt Bochum hat am Mittwoch für ihr umfangreiches Umwelt-Engagement den European Energy Award in Gold erhalten. NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben überreichte ihn im Bochumer Rathaus an Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz.

12.11.2009, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Award

Der Award

"Diese international anerkannte Auszeichnung für besondere kommunale Leistungen im Bereich der Energieeffizienz und des Klimaschutzes macht mich stolz", sagte die OB. "Dennoch dürfen wir uns nicht auf dem Erreichten ausruhen."

Insgesamt 15 Städte und Gemeinden wurden im Bochumer Rathaus geehrt. Bochum ist die größte Stadt in Deutschland, die bisher mit dem Gold-Label ausgezeichnet wurde.

Ausschlaggebend für den Erfolg sind Energiesparmaßnahmen in verschiedenen Handlungsfeldern der Stadtverwaltung und der Beteiligungsgesellschaften. Beispielhaft sind der Ökostrombezug, die energetische Gebäudesanierung und die Förderung von energetischen Vorhaben beim Wohnbaulandkonzept. Durch Beschlüsse zur CO2-Reduzierung im städtischen Fuhrpark sowie durch den Beschluss zur Umsetzung des neuen "Klimaschutz- und Energiekonzeptes 2020" stieg Bochum in den Kreis der europäischen Gold-Kommunen auf.Das Leitbild der Stadt auf Ressourcenschonung ausrichten

In einem standardisierten Verfahren wurde untersucht, ob das Leitbild der Stadt auf Ressourcenschonung ausgerichtet ist, ob die Stadt bereits bei der Beschaffung aufs Energiesparen achtet und ob erneuerbare Energien zum Einsatz kommen. Zahlreiche Maßnahmen aus den Handlungsfeldern Entwicklungsplanung und Raumordnung, kommunale Gebäude und Anlagen, Ver- und Entsorgung, Mobilität, interne Organisation sowie Kommunikation und Kooperation nahmen die Prüfer unter die Lupe.

Ausgezeichnet wurden neben Bochum die Kommunen Brakel, Ostbevern, Münster (jeweils in Gold), Altenberge, Blomberg, Bocholt, Harsewinkel, Iserlohn, Neuss, Oberhausen, Rheine, Saerbeck, Solingen und Verl.