Beim Wettbewerb der Maschinenbauer flogen Eier

Ruhr-Universität

Die Maschinenbauer der Ruhr-Universität (RUB) haben sich am Dienstag zum Flying Ei-Wettbewerb getroffen. Traditionell toben sich hierbei jedes Jahr vor allem die Erstsemester aus. Oberstes Gebot bei dem Kampf der Kontruktionen: Spiegelei ist unerwünscht.

BOCHUM

von Von Angela Wiese

, 03.05.2011, 18:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hysein Aydin (re.) feierte am 3. Mai nicht nur Geburtstag, sondern auch, dass er im Flying Ei-Wettbewerb mit einer der besten Konstruktionen antrat.

Hysein Aydin (re.) feierte am 3. Mai nicht nur Geburtstag, sondern auch, dass er im Flying Ei-Wettbewerb mit einer der besten Konstruktionen antrat.

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Flying Ei 2011

Gut gepolsterte Eier, ein Rohr und eine Menge Druckluft brauchten die Maschinenbauer der Ruhr-Universität beim diesjährigen Flying Ei-Wettbewerb. Das Ziel: Nachdem die Eier in die Luft geschossen wurden, sollten sie möglichst lange dort bleiben - und bei der Landung nicht zerbrechen.
03.05.2011
/
Gyurkan Sadak war mit seinem Team beim Flying Ei-Wettbewerb als erstes an der Reihe. Hier stopft er seine Konstruktion in die Kanone.© Foto: Angela Wiese
War erst mal genug Druckluft im Rohr, wurden die gut gepolsterten rohen Eier in die Luft geschossen.© Foto: Angela Wiese
Dennis Wingender, Sergej Manske und Marcel Bräler haben das Ei für den Flying Ei-Wettbewerb in einer Flasche verstaut. Mit Fallschirmen aus Tüten soll es lange oben bleiben. Beim zweiten Versuch funktionierte das auch. Nur das rohe Ei in der Flasche ging kaputt.© Foto: Angela Wiese
Ein Flying Ei.© Foto: Angela Wiese
Hysein Aydin (re.) feierte am 3. Mai nicht nur Geburtstag, sondern auch, dass er im Flying Ei-Wettbewerb mit einer der besten Konstruktionen antrat.© Foto: Angela Wiese
Hysein Aydin (re.) feierte am 3. Mai nicht nur Geburtstag, sondern auch, dass er im Flying Ei-Wettbewerb mit einer der besten Konstruktionen antrat.© Foto: Angela Wiese
Hysein Aydin feierte am 3. Mai nicht nur Geburtstag, sondern auch, dass er im Flying Ei-Wettbewerb mit einer der besten Konstruktionen antrat.© Foto: Angela Wiese
Auch wenn es nicht jedem Teilnehmer gelungen ist, dass das Ei ganz bleibt, Spaß hatten die Maschinenbau-Studenten beim Flying Ei-Wettbewerb merklich.© Foto: Angela Wiese
Vor dem Schuss wurde das Ei in der Konstruktion in die Kanone gesteckt.© Foto: Angela Wiese
Stefan Flüs und Umut Sahingöz (li.) haben für den Flying Ei-Wettbewerb nicht nur das Ei gut ausgepolstert, sondern auch dafür gesorgt, dass das Modell gut abfedert.© Foto: Angela Wiese
Stefan Flüs machte beim Flying Ei-Wettbewerb an der Ruhr-Universität mit.© Foto: Angela Wiese
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Gut gepolsterte Eier, ein Rohr und eine Menge Druckluft brauchten die Maschinenbauer der Ruhr-Universität beim diesjährigen Flying Ei-Wettbewerb. Das Ziel: Nachdem die Eier in die Luft geschossen wurden, sollten sie möglichst lange dort bleiben - und bei der Landung nicht zerbrechen.
03.05.2011
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Gyurkan Sadak war mit seinem Team beim Flying Ei-Wettbewerb als erstes an der Reihe. Hier stopft er seine Konstruktion in die Kanone.© Foto: Angela Wiese
War erst mal genug Druckluft im Rohr, wurden die gut gepolsterten rohen Eier in die Luft geschossen.© Foto: Angela Wiese
Dennis Wingender, Sergej Manske und Marcel Bräler haben das Ei für den Flying Ei-Wettbewerb in einer Flasche verstaut. Mit Fallschirmen aus Tüten soll es lange oben bleiben. Beim zweiten Versuch funktionierte das auch. Nur das rohe Ei in der Flasche ging kaputt.© Foto: Angela Wiese
Ein Flying Ei.© Foto: Angela Wiese
Hysein Aydin (re.) feierte am 3. Mai nicht nur Geburtstag, sondern auch, dass er im Flying Ei-Wettbewerb mit einer der besten Konstruktionen antrat.© Foto: Angela Wiese
Hysein Aydin (re.) feierte am 3. Mai nicht nur Geburtstag, sondern auch, dass er im Flying Ei-Wettbewerb mit einer der besten Konstruktionen antrat.© Foto: Angela Wiese
Hysein Aydin feierte am 3. Mai nicht nur Geburtstag, sondern auch, dass er im Flying Ei-Wettbewerb mit einer der besten Konstruktionen antrat.© Foto: Angela Wiese
Auch wenn es nicht jedem Teilnehmer gelungen ist, dass das Ei ganz bleibt, Spaß hatten die Maschinenbau-Studenten beim Flying Ei-Wettbewerb merklich.© Foto: Angela Wiese
Vor dem Schuss wurde das Ei in der Konstruktion in die Kanone gesteckt.© Foto: Angela Wiese
Stefan Flüs und Umut Sahingöz (li.) haben für den Flying Ei-Wettbewerb nicht nur das Ei gut ausgepolstert, sondern auch dafür gesorgt, dass das Modell gut abfedert.© Foto: Angela Wiese
Stefan Flüs machte beim Flying Ei-Wettbewerb an der Ruhr-Universität mit.© Foto: Angela Wiese
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In diesem Jahr wurden die von den Studenten gebauten Konstruktionen, in denen die Eier steckten, mit Druckluft durch ein Rohr in die Luft geschossen. Das Ziel: Die rohen Eier sollten möglichst lange in der Luft bleiben und heile wieder auf dem Boden ankommen.

Flüs und Sahingöz setzten auf Stabilität. In Schaumstoff eingebettet hing ihr Ei inmitten einer Metallkonstruktion, befestigt mit Metallfedern, um das zerbrechliche Hühnerprodukt vor einem allzu harten Aufprall zu schützen. An die Konstruktion befestigt war ein Fallschirm, der sich nach dem Abschuss öffnen sollte. Geklappt hat das nicht bei jedem der drei Durchgänge. Beim ersten landete das Gestell schon kurz nach dem Abschuss auf dem Boden, das Ei zerbrach, erst dann öffnete sich der Schirm.

Dass Eier so verflixt schnell kaputt gehen, war das Problem vieler Wettbewerbsteilnehmer. Sowohl sie als auch die Zuschauer hatten trotzdem Spaß, betrachteten vergnügt die fliegenden Eier und bedienten sich am Grillstand. So ging es auch Hüsseyn Aydin. „Ich dachte: Das macht Spaß und außerdem habe ich heute Geburtstag“, begründet der 20-Jährige seine Teilnahme an der Veranstaltung. Auch seine Idee, ausgeklügelt. Wie viele seiner Mitbewerber steckte er sein Flug-Ei in eine Flasche. Allerdings nicht gepolstert mit Schaumstoff, sondern mit Silikon. Damit der Fallschirm sich perfekt öffnet, hat er kurz vorher noch mal die Fäden überarbeitet und für den Schirm eine bestimmte Falttechnik verwendet. 10,8 Sekunden blieb sein Werk in der Luft. Für den Sieg reichte das nicht. Applaus gab‘s trotzdem.