Belletristik

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Burghart Klaußner vertauscht die Leinwand mit dem Computer. Der Schauspieler und gefragte Vorleser hat erstmals selbst ein Buch geschrieben.

David Foster Wallace ist seit zehn Jahren tot. Nun erscheint ein Band mit seinen Essays, ein geradezu monumentales Werk von fast 1100 Seiten. Es zeigt ihn von einer ganz anderen Seite.

Ein Regiestudent soll in New York einen Film über Sex drehen, wird mit der Nazi-Vergangenheit seines Opas konfrontiert und trifft eine Frau, in die er sich besser nicht verlieben sollte. Chris Kraus'

Per Zufall erfährt ein junger Mann von einem geplanten Mordanschlag. Der Erfinder der Kryptowährung Bitcoin soll sterben. Aber auch der Zufallszeuge fühlt sich bedroht und flieht durch mehrere Länder,

Immer wieder Sachsen. Das Image des Landes hat in den vergangenen Jahren gelitten. Der Autor Lukas Rietzschel wirft in seinem neuen Roman einen Blick auf eine Jugend im tiefen Osten. Auch seine Protagonisten

Zehn Geschichten - mal mysteriös, mal märchenhaft, mal berührend. In seinem neuen Band „Die Wahrheit über das Lügen“ lässt Benedict Wells sogar Darth Vader und Meister Yoda auftreten.

Liebesgeschichte und Psychokrimi in einem: Ist Rachel Childs in eine furchtbare Falle getappt? Ein Thriller-Meister erzählt erstmals aus der Perspektive einer Frau.

Die Hitler-Parodie „Er ist wieder da“ war ein Megaseller. In seiner neuen Satire bringt Timur Vermes ein Land zum Durchdrehen - mit einem Flüchtlings-Treck, der auf Europa zusteuert. Klingt bekannt?

Heinz Strunk, Schwarzhumorist und preisgekrönter Romanautor, legt in „Das Teemännchen“ knappe Geschichten und Skizzen vor. Die wirken teils wie im Alptraum ersonnen, teils wie real erlebt. Und geraten

Baseball-Coach Terry Maitland hat einen Jungen geschändet und ermordet. Davon ist die Polizei von Flint City angesichts der Beweisfülle überzeugt. Doch der Verdächtige hat ein wasserdichtes Alibi. Sephen

Die Schweizer Schriftstellerin Milena Moser erzählt in ihrem neuen Roman vom schmerzhaften Aufwachsen zweier Jungen in New Mexico, der eine Anfang der 40er, der andere Anfang der 70er Jahre. Beiden fehlt die Mutter.

85 Jahre ist der Erstdruck von Colettes subtilem Beziehungsroman „La Chatte“ schon her. Der Geschichte, die nun erneut auf Deutsch erscheint, merkt man ihr Alter kaum an. Dafür gibt es Gründe.

Mit dem genialen Mordermittler Harry Hole erfand Jo Nesbø eine der beeindruckendsten Krimi-Figuren überhaupt. Nun wendet sich der norwegische Erfolgsautor einem Thrillerstoff der Weltliteratur zu. Klar,

Eine Frauenleiche wird in Berlin entdeckt. Der junge Ermittler stellt bald fest, dass die Spuren in viele Richtungen weisen. Denn der Krimi „Die Tote im Wannsee“ spielt vor 50 Jahren, als Gesellschaft

Zweite Hälfte des 21. Jahrhunderts: „Walkaway“ ist eine Alternative zur Welt der Ultrareichen. Vier junge Menschen finden sich hier, um endlich Selbstbestimmung und Freiheit zu genießen und der totalen

Samuel ist ein ungewöhnlicher Junge. Der Wissensdurst des jungen Mannes aus dem Judenviertel des kleinen sizilianischen Ortes Caltabellotta verspricht eine bedeutende Karriere. Wäre da nicht seine innere Zerrissenheit.

Andrea lebt bei der Mutter. Wie sie es sieht, ist sie „Ein Teil von ihr“, so der Titel des neuen Thrillers von Karin Slaughter. Doch bei einem Amoklauf in einem Café lernt sie die Mutter von einer neuen Seite kennen.

Geheime Missionen und Decknamen: In seinem neuen Roman entwirft Michael Ondaatje eine Familiengeschichte, die aus lauter Rätseln besteht.

Christoph Hein hat als Dramatiker angefangen. Seinen großen Durchbruch feierte er jedoch in den 80er Jahren als Prosa-Autor. Sein neuer Roman führt zurück in die Anfangsphase der DDR.

Das Sujet ist ein Held. Die Geschichte erzählt aber vom Alltag, wenn auch in dramatischen Zeiten. Sie kommt ohne Kapitel, praktisch ohne Dialoge, ohne An- und Abführungszeichen aus. Kann das funktionieren?

Lucía, Richard und Evelyn - diese drei Menschen bilden für kurze Zeit ein Trio - miteinander verbunden durch ein dunkles Geheimnis. Dass sich aus dieser Konstellation viel Gutes entwickeln kann, erzählt

Das Sujet ist ein Held. Die Geschichte erzählt aber vom Alltag, wenn auch in dramatischen Zeiten. Sie kommt ohne Kapitel, praktisch ohne Dialoge, ohne An- und Abführungszeichen aus. Kann das funktionieren?

Julia von Lucadou lässt unsere finstersten Alpträume wahr werden. In ihrem Debüt erzählt sie vom Terror der Selbstoptimierung und totalen Kontrolle in einer aseptischen Zukunftsgesellschaft.

Afrikaner, die heute nach Italien fliehen, und Italiener, die früher in Afrika als Kolonialherren wüteten - was hat das miteinander zu tun? Francesca Melandri verrät es uns.

Das Rockfestival im schleswig-holsteinischen Wacken bringt Jahr für Jahr Tausende Heavy-Metal-Fans friedlich zusammen. Aber im Krimi von Heike Denzau ist „Der Teufel von Wacken“ auf dem Gelände und hat

Mit Adalbert Stifter nach Japan. Adolf Muschg erzählt vor dem Hintergrund der Atomkatastrophe von Fukushima eine Liebesgeschichte, die nicht ohne Kopfgeburten auskommt.

Der Schriftsteller Henning Mankell existierte schon lange vor den Wallander-Krimis. Erst jetzt erscheint sein erster Roman auf Deutsch. Der „Sprengmeister“ ist ein meisterhaftes, politisches Porträt.

Ein toter Matrose, ein gefallenes Mädchen und eine taffe Klatschreporterin: Ein Barcelona-Krimi wird zu einem stimmigen Gesellschaftsporträt aus finsterer Zeit.

Vor 50 Jahren haben Frauen ihre BHs verbrannt, um für ihre Rechte zu demonstrieren. Heute laufen sie zu Tausenden mit rosa Mützen durch die Straßen. Zwei Generationen von Feministinnen treffen in Meg

Europa in Anarchie, ein Imperium der Fake News und der Terror der gläsernen Gesellschaft. Viele Autoren zeichnen düstere Zukunftsszenarien. Ein Blick in den Bücherherbst.

Ein Mordanschlag auf einen italienischen Journalisten versetzt die Münchner Polizei in Aufregung, besonders, als einer der Ihren persönlich in den Fall hineingezogen wird. Und im Hintergrund von Harry

Die Autorin Christine Féret-Fleury lässt die Figuren ihres märchenhaften Romans die Kraft der Bücher spüren und macht damit selbst Mut, das Leben endlich in die eigene Hand zu nehmen.

Eine Detektivin, die mit ihren ganz persönlichen Dämonen kämpft, Korruption im Polizeiapparat und Grundstücksspekulationen in einer Gegend, in der sich nach dem Ende der Apartheid kaum etwas geändert

Dunkle Wälder, verwunschene Seen - und eine mysteriöse Mordserie unter Artus-Forschern. In seinem siebten Fall ermitteln Kommissar Dupin und sein Team im Herzen der Bretagne an sagenumwobenen Orten.

Inspektor Wexford muss in seinem Heimatstädtchen Kingsmarkham wieder in die Spur, obwohl er doch längst Pensionär ist. Die Vikarin des Ortes wurde ermordet, und die Polizei greift gern auf die Erfahrung

Jurek Becker lebt. In seinen Romanen, aber auch in seinen Postkarten. Von denen hat er so viele geschrieben wie kaum jemand sonst. Und auch diese Kleintexte sind auf ihre Weise eindrucksvolle Kunstwerke.

Ein bisschen literarischer Road-Movie, ein bisschen die Geschichte eines Erwachsenwerden und einer Vater-Sohn-Beziehung. In seinem Roman beschreibt André Kubiczek ein Trio von Anti-Helden.

In ihrem ersten Amrum-Roman, „Immer wieder im Sommer“, den Katrin Koppold unter dem Pseudonym Katharina Herzog geschrieben hat, hatte Lena eine Nebenrolle. Nun hat die Münchnerin Lena zur Hauptfigur ihres Von Julia Gaß

Ein Schriftsteller führt im Roman „Pik-Bube“ von Joyce Carol Oates ein erfolgreiches literarisches Doppelleben. Aber dann gerät seine wohlorganisierte Existenz aus den Fugen und das Grauen wandert von

Wie überlebt man schlimme Zeiten und Verhältnisse auch als Künstler? Hans Magnus Enzensberger zeigt das am Beispiel von 99 Schriftstellern, die das vergangene „Jahrhundert der Gewalt“ überstanden haben.

Thomas-Mann-Leser kennen und schätzen vor allem die „Buddenbrooks“ und den „Zauberberg“. Über das vierbändige Roman „Joseph und seine Brüder“ gehen die Meinungen weit auseinander. Die jetzt erschienene

„Die Rache der Polly McClusky“ von Jordan Harper ist ein knallharter und spannender Roman, der Vater und Tochter auf der Flucht vor einer Gangstergruppe begleitet. Deren Boss hat ein Kopfgeld auf die

Ein Politthriller über das Weiße Haus, mitgeschrieben von einem früheren US-Präsidenten: „The President Is Missing“ von James Patterson und Bill Clinton hat vor der Veröffentlichung für viel Aufmerksamkeit gesorgt.

Wer ist verantwortlich für den Tod von Viola Turner? Und was hat ihr Tod mit der Geschichte des Südens der USA zu tun? Diese Fragen stellt der Schriftsteller Greg Iles in seiner furiosen Natchez-Trilogie.

Herman Kochs neues Buch ist weniger ein Thriller als eine bissige Politik- und Gesellschaftssatire. Am Ende lässt dieser Roman den Leser jedoch ratlos zurück.

Wie wäre es, wenn die Toten sprechen und auf ihre Leben zurückblicken könnten? Robert Seethaler lässt ein ganzes Städtchen zu Wort kommen. Pointierte Erzählkunst, die aber leider nur in kleinen Häppchen serviert wird.

Ein neuer Fall für August Emmerich: „Die rote Frau“ überschrieb die Autorin Alex Beer ihr zweites Buch um den Wiener Polizisten, den der Mord an einem Stadtrat im Wien nach dem Ersten Weltkrieg umtreibt.

Seit 2011 herrscht Krieg in Syrien. Zwei neue Werke syrischer Autoren legen Zeugnis ab über den Alptraum eines Landes. Khaled Kalifa und Rasha Abbas haben mit der Deutschen Presse-Agentur über das Schreiben

Eine kleine Familie lebt zurückgezogen in einer Waldhütte. Auf den ersten Blick ist das wenig bemerkenswert. Doch die Geschichte, die die Österreicherin Michaela Kastel in ihrem Roman erzählt, ist nervenaufreibend.

Überstunden, Fitnessstudio und dazwischen harte Drogen: In ihrem Roman „Super, und dir?“ fragt sich Kathrin Weßling, was die moderne Arbeitswelt aus Menschen machen kann. Ein Roman über den Selbstoptimierungszwang

Eine Frau will ein Verbrechen gesehen haben. Doch da sie an einer Zwangsstörung leidet und seit elf Monaten ihr Haus nicht verlassen hat, glaubt ihr keiner. Das spannende Thriller-Debüt des US-Amerikaners

Ländliche Idylle und Bombenkrieg, erste Liebe und früher Soldatentod. Mit existentieller Wucht, aber nicht ohne Humor erzählt Ralf Rothmann aus der Perspektive einer Zwölfährigen vom Schrecken der letzten Kriegsmonate.

Ländliche Idylle und Bombenkrieg, erste Liebe und frühes Leid. Mit existentieller Wucht, aber nicht ohne Humor erzählt Ralf Rothmann aus der Perspektive einer 12-Jährigen vom Schrecken der letzten Kriegsmonate.

1956 an der französischen Riviera. Ein berühmter Schriftsteller wird erpresst und wendet sich an einen Privatdetektiv, um das Problem aus der Welt zu schaffen. Damit beginnt für Philip Kerrs Serienhelden

In Andrej Platonows „Tschewengur“ hungern die Menschen dem Kommunismus entgegen. Als Erlösung und buchstäblich. Von Stalin sofort verboten, liest sich der Roman heute brandfrisch als fesselnder Mix aus

Der einzige aus dem Altertum erhaltene Roman stammt von Apuleius. Mit dessen „Metamorphosen oder Der goldne Esel“ feiert Die Andere Bibliothek ihr Jubiläum - und zeigt, wie unterhaltsam „sex and crime“

Als Schauspieler hat Sean Penn weltweit Erfolge gefeiert und Dutzende Preise eingesammelt, darunter zwei Oscars. Sein Debüt als Roman-Autor läuft dagegen weniger erfolgreich an: „Bob Honey Who Just Do

Kommissar Kluftinger von der Kripo Kempten ist einer der erfolgreichsten Ermittler der deutschen Krimiliteratur. In seinem neuen Roman ist er schon zum zehnten Mal im Einsatz. In „Kluftinger“ wird es persönlich.

Der „Schwarm“-Autor Frank Schätzing wirft in seinem neuen Thriller die menschliche Logik über den Haufen. Im Zentrum steht eine künstliche Intelligenz, die alles andere als künstlich sein will. Dem Leser raucht der Kopf.

Zu den weltweit unzähligen Publikation zum 200. Geburtstag von Karl Marx zählen auch zwei zum Jubiläum auf dem deutschen Büchermarkt erschienene Bände: Rolf Heckers Karikaturenband „Grüß Gott! Da bin

Über Russen und Deutsche, seine Familie, Schrebergärten und Staubsauger hat Wladimir Kaminer viele amüsante Geschichten erzählt. Jetzt wendet sich der Berliner Erfolgsautor einem ernsteren Thema zu. Viel

Zwischen Lächerlichkeit und Entsetzen: Der französische Autor Éric Vuillard seziert den Aufstieg der Nationalsozialisten in brillanten Momentaufnahmen.

Martha hat Begabungen, die aus dem Rahmen fallen. Sie kann Töne sehen und Geige spielen wie sonst niemand. Und sie will am Bauhaus herausfinden, was das bedeutet. Dort trifft sie Paul Klee und Wassili Kandinsky.

Ein Kind wird entführt. Der Täter entkommt. Nach 14 Jahren versucht der Polizeipressesprecher Yoshinobu Mikami herauszufinden, was in diesem Fall schief gegangen ist. Sehr zum Unbehagen seiner Vorgesetzten.

Ein Jazzkonzert in New York wird für einen Jungautor zum Erweckungserlebnis. In seiner autobiografischen Erzählung beschwört F.C. Delius den Geist des Aufbruchs.

„Libellenschwestern“ erzählt vom Schicksal einer Familie, die Ende der 1930er Jahre auseinanderriss. Die US-amerikanische Autorin Lisa Wingate wurde zu ihrem neuesten Roman durch eine wahre Geschichte inspiriert.

Ein Jazzkonzert in New York wird für einen Jungautor zum Erweckungserlebnis. In seiner autobiografischen Erzählung beschwört F.C. Delius den Geist des Aufbruchs.

Mehrere Menschen werden ermordet, in aller Öffentlichkeit und von Menschen, die ihre Opfer noch nicht einmal kennen. Ursula Poznanski und Arno Strobel haben in ihrem neuen Thriller „invisible“ eine außergewöhnliche

Für einen geflochtenen Zopf braucht es drei Strähnen – und aus drei Geschichten besteht auch Laetitia Colombanis hübscher Roman „Der Zopf“. Das Haargeflecht ist es, welches die drei Frauenschicksale auf Von Britta Helmbold

In Norman Ohlers historischem Kriminalroman geht es um den Kampf zwischen Tradition und Fortschritt. Seine Geschichte aus dem alten Preußen hat aber auch etwas mit uns zu tun.

Rasant und brutal - in seinem neuen Roman „Der Boxer“ geht der polnische Schriftsteller Szczepan Twardoch über zahlreiche Leichen. Er zeichnet ein - ziemlich blutiges - Sittengemälde eines Gangsterlebens

Sibylle Luithlen beschreibt in eindringlicher Form, wie eine junge Lehrerin eine schwierige Trennungsphase durchlebt. Und sich auf den Weg macht, sich selbst besser zu ergründen.

Was ist gute Literatur? Die Schriftstellerin Katja Lange-Müller erwartet, dass ein Stoff seinem Autor „in der Seele brennt“. In ihren Frankfurter Poetikvorlesungen, die nun nachlesbar sind, erfährt man

Hat Clemens J. Setz seine Autorenschaft an Bots, automatisierte Computerprogramme, abgetreten? In seinem neuen, schmalen Buch mit skurril hintergründigen Journaleinträgen spielt der Erfolgsautor aus Graz

Jurastudenten entdecken kurz vor dem Examen, dass sie durch ihren Enthusiasmus zu Opfern eines verbrecherischen Plans wurden. In seinem neuen Roman „Forderung“ zeigt der Erfolgsautor John Grisham, wie

Viele würden gerne wissen, was es mit den seltsamen Lücken im Lebenslauf von Eduard Graf von Keyserling wohl auf sich hat. Klaus Modicks neuer Roman kann da weiterhelfen. Und wie.

Nach seiner Selbstbetrachtung „Panikherz“ stöbert Benjamin von Stuckrad-Barre mit seinem neuen „Remix“-Band nun in der jüngeren Gegenwart. Viele Promi-Namen fallen. Doch nicht im schönsten Text.

Die Vergangenheit holt eine junge Frau immer wieder ein. Nach einer unschönen Kindheit und Jugend sucht sie nun Glück und Leichtigkeit in der Ehe. Heimat findet Angelika Klüssendorfs Antiheldin aber auch

Peter Härtling hat sich mit Biografien eine große Lesegemeinde erschrieben. Acht Monate nach seinem Tod erscheint sein letztes Buch. Es ist eine schonungslose Lektüre übers eigene Leben - und den Umgang

Tote sind nichts Besonderes in den Büchern von James Ellroy. Eine besondere Ausnahme ist „Die Rothaarige“. Ihr Fall ist keine Erfindung des bekannten Kriminalschriftstellers, sondern wahr. Und er hat

Der Alltag als Ausnahmezustand: In ihrem neuen Roman lässt Monika Maron einen Kleinkrieg unter Nachbarn lustvoll eskalieren. Aber der Blick auf unsere fragile Gegenwart kommt nicht ohne pauschale Polemik aus.

Für Fische bringen wir kein Mitgefühl auf, heißt es in Wolfram Fleischhauers neuem Roman. Wirklich nicht? Sein Öko-Thriller „Das Meer“ konfrontiert die Leser durchaus bewegend damit, was die Spezies Mensch

Nach den großen Erfolgen mit „Verbrechen“ und „Schuld“ hat Ferdinand von Schirach jahrelang keine weiteren Kurzgeschichten veröffentlicht. Jetzt legt er aber mit „Strafe“ einen neuen Band auf. In einer

Die Lyrikerin Anja Kampmann hat ihren ersten Roman geschrieben: Die Geschichte von Wenzel, der sich nach harten Arbeitsjahren auf einer Bohrinsel auf die Reise zu seiner inneren Heimat macht. Die Jury

Ein Privatdetektiv gerät in den ersten großen Skandal der amerikanischen Filmindustrie. In „Der Mann, der nicht mitspielt“ verbindet Christof Weigold Hollywood-Geschichte mit einer erdachten Krimihandlung.

Wenn der Arbeitsalltag das Leben übernimmt, wird das Büro zum Zuhause. Georg Klein inszeniert diese Vorstellung als Fantasy-Roman. In seinem „Miakro“ verlebendigen sich die Räume. Und ein Ausbruch wird

Zwei Teenager lesen ihren Rektor betrunken auf der Straße auf und sperren ihn in seiner eigenen Wohnung ein. Der Filmemacher Axel Ranisch legt ein ziemlich verrücktes Romandebüt vor.

Autobiografisches ist in Mode: Andreas Maier bleibt mit seiner hessischen Heimatsaga jedoch ein Solitär. Mit dem sechsten Band ist er jetzt als Philosophiestudent an der Universität in Frankfurt angekommen

Der britische Autor Howard Jacobson zeigt Trump in seiner Parabel als missratenen Diktatoren-Zögling mit Sprachproblemen. Doch inzwischen hat die Wirklichkeit die Satire längst eingeholt.

Stürme, Überschwemmungen und Tornados kosten alljährlich viele Menschen das Leben. Ist das Natur oder menschengemachter Klimawandel? Uwe Laub hat in seinem Roman „Sturm“ ein Szenario geschaffen, das auf

Erst Kurzgeschichten, dann ein Buch über die Finanzwirtschaft, beide bekommen gute Kritiken. Aber jetzt hat Adam Haslett das Buch geschrieben, das er „schreiben musste“, wie er selbst sagt. Es erzählt

Wie sähe die Welt aus, wenn Frauen an der Macht wären - und sie diese mit körperlicher Gewalt gegen Männer kontrollierten? Naomi Alderman entwirft eine packende Dystopie, die etablierte Geschlechterrollen

Der eigenwillige Lehrer Kallmann stirbt beim Treppensturz. Håkan Nesser lässt in seinem neuen Krimi drei Schulkollegen nach dem möglichen Urheber fahnden und selbst erzählen. Der Nesser-Mix mit anspruchsvoller

„Ich bin Tom. Ich tippe gerne.“ So betitelte Tom Hanks einst einen Artikel für die „New York Times“. Jetzt hat der Schreibmaschinen-Fan und Hollywood-Star rund ein Dutzend Kurzgeschichten geschrieben