Berufsparcours soll jungen Frauen Alternativen in der Berufswahl aufzeigen

Mädchen und Technik

Wenn es um die Berufswahl geht, sind die klassischen Rollenbilder der Geschlechter noch immer fest verankert. Dies zu ändern und beispielsweise den Mädchen technische Berufe näher zu bringen, war das Ziel des Berufsparcours im Foyer der Stadtwerke am Dienstag.

WITTEN

von Von Andreas Tietz

, 19.11.2013, 17:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
So manche Schülerin entdeckte beim Berufsparcours das eigene Geschick für technische Tätigkeiten. An der Elektronikstation sollten beispielsweise Leuchtdioden auf eine Platine gelötet werden.

So manche Schülerin entdeckte beim Berufsparcours das eigene Geschick für technische Tätigkeiten. An der Elektronikstation sollten beispielsweise Leuchtdioden auf eine Platine gelötet werden.

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Mädchen entdecken den Technikparcours

Der Berufsparcours soll jungen Frauen Alternativen in der Berufswahl aufzeigen. Aus bescheidenen Anfängen ist eine beachtliche jährliche Veranstaltung gewachsen, auf der Schülerinnen sich ein Bild von handwerklichen und technischen Tätigkeiten machen können.
19.11.2013
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Acht Wittener Schulen nahmen am Berufsparcours teil.© Foto: Andreas Tietz
Unter Aufsicht konnten die Mädchen ihre Fähigkeiten erproben.© Foto: Andreas Tietz
Um eine Rose gestalten zu können, benötigten die Teilnehmerinnen Feingefühl.© Foto: Andreas Tietz
So manche Schülerin entdeckte beim Berufsparcours das eigene Geschick für technische Tätigkeiten.© Foto: Andreas Tietz
So manche Schülerin entdeckte beim Berufsparcours das eigene Geschick für technische Tätigkeiten.© Foto: Andreas Tietz
Insgesamt 150 Schülerinnen der Jahrgangsstufe acht testeten in drei jeweils eineinhalbstündigen Durchläufen ihre Fähigkeiten.© Foto: Andreas Tietz
So manche Schülerin entdeckte beim Berufsparcours das eigene Geschick für technische Tätigkeiten. An der Elektronikstation sollten beispielsweise Leuchtdioden auf eine Platine gelötet werden.© Foto: Andreas Tietz
So manche Schülerin entdeckte beim Berufsparcours das eigene Geschick für technische Tätigkeiten. An der Elektronikstation sollten beispielsweise Leuchtdioden auf eine Platine gelötet werden.© Foto: Andreas Tietz
So manche Schülerin entdeckte beim Berufsparcours das eigene Geschick für technische Tätigkeiten.© Foto: Andreas Tietz
So manche Schülerin entdeckte beim Berufsparcours das eigene Geschick für technische Tätigkeiten.© Foto: Andreas Tietz
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Jana beispielsweise ist erstaunt, dass die schon im Töpferkurs erprobte Fähigkeit, aus Ton eine Rosenblüte zu formen, ihr als Restaurateurin zugute kommen könnte. Und Natalie, die beim Spiegelzeichnen fast immer in der Spur geblieben ist, könnte vielleicht auch ein Talent zur Zahntechnikerin haben.

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Mädchen entdecken den Technikparcours

Der Berufsparcours soll jungen Frauen Alternativen in der Berufswahl aufzeigen. Aus bescheidenen Anfängen ist eine beachtliche jährliche Veranstaltung gewachsen, auf der Schülerinnen sich ein Bild von handwerklichen und technischen Tätigkeiten machen können.
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Acht Wittener Schulen nahmen am Berufsparcours teil.© Foto: Andreas Tietz
Unter Aufsicht konnten die Mädchen ihre Fähigkeiten erproben.© Foto: Andreas Tietz
Um eine Rose gestalten zu können, benötigten die Teilnehmerinnen Feingefühl.© Foto: Andreas Tietz
So manche Schülerin entdeckte beim Berufsparcours das eigene Geschick für technische Tätigkeiten.© Foto: Andreas Tietz
So manche Schülerin entdeckte beim Berufsparcours das eigene Geschick für technische Tätigkeiten.© Foto: Andreas Tietz
Insgesamt 150 Schülerinnen der Jahrgangsstufe acht testeten in drei jeweils eineinhalbstündigen Durchläufen ihre Fähigkeiten.© Foto: Andreas Tietz
So manche Schülerin entdeckte beim Berufsparcours das eigene Geschick für technische Tätigkeiten. An der Elektronikstation sollten beispielsweise Leuchtdioden auf eine Platine gelötet werden.© Foto: Andreas Tietz
So manche Schülerin entdeckte beim Berufsparcours das eigene Geschick für technische Tätigkeiten. An der Elektronikstation sollten beispielsweise Leuchtdioden auf eine Platine gelötet werden.© Foto: Andreas Tietz
So manche Schülerin entdeckte beim Berufsparcours das eigene Geschick für technische Tätigkeiten.© Foto: Andreas Tietz
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An anderen Stationen, wie etwa beim von den Stadtwerken zur Verfügung gestellten Löt-Tisch, konnten die Schülerinnen unter Anleitung ein blinkendes Herz herstellen. „Wir würden gerne mehr junge Frauen in den technischen Berufen haben“, begründet Frank Schulze, Abteilungsleiter Technische Dienste und Messstellen bei den Stadtwerken das Engagement.

„Bisher haben wir mit weiblichen Azubis sehr gute Erfahrungen gemacht.“ Die Zahl der Bewerbungen sei aber immer noch niedrig. „Wir bohren da ganz dicke Bretter“, bestätigt Stadtwerke-Sprecher Thomas Lindner, wie schwer es ist, die Mädchen nachhaltig zu begeistern. „Unternehmen wie wir brauchen aber junge Talente und müssen versuchen, sie für uns zu gewinnen.“ Den Schülerinnen machte der Berufsparcours sichtlich Spaß, und manch einer war die gestellte Aufgabe gar zu leicht. „Die Mädchen finden es toll hier“, resümiert Lilo Dannert. „Das Stadtwerke-Foyer bietet genau das richtige Ambiente.“ Vielleicht, so hofft Frank Schulze, ist ja diesmal eine Kandidatin für die Ausbildung in der KFZ-Werkstatt dabei.  

Acht Wittener Schulen nahmen am Berufsparcours teil, Förderschulen ebenso wie Gymnasien. 150 Schülerinnen der Jahrgangsstufe acht testeten in drei jeweils eineinhalbstündigen Durchläufen ihre Fähigkeiten. Schirmherrin der Veranstaltung ist die Landtagsabgeordnete Verena Schäffer (Grüne). Weitere Partner sind u. a. die Sparkasse und die Stadt.