Beschäftigte der Wohnungswirtschaft bekommen mehr Geld

Tarifrunde in Bochum

Die 64.000 Beschäftigten der deutschen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bekommen zum 1. Juli mehr Geld. In der dritten Tarifrunde, die Mittwoch in Bochum stattfand, haben sich Gewerkschaften und Arbeitgeber auf eine zweiphasige Lohnerhöhung für die kommenden 24 Monate geeinigt.

BOCHUM

24.06.2015, 18:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die dritte Verhandlungsrunde fand in Bochum statt. Dazu waren Vertreter der Verdi und IG Bau aus ganz Deutschland erschienen.

Die dritte Verhandlungsrunde fand in Bochum statt. Dazu waren Vertreter der Verdi und IG Bau aus ganz Deutschland erschienen.

Angestellte der unteren Lohngruppen sollen im ersten Jahr einen Festbetrag von 70 Euro monatlich erhalten. Die höheren Lohn- und Gehaltsgruppen erhalten 2,4 Prozent mehr. Im zweiten Jahr sollen alle Beschäftigten einheitlich 2,2 Prozent mehr Geld bekommen, teilte die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch in Bochum mit.

70 Euro mehr

Verdi und die IG Bau hatten einen Festbetrag von monatlich 215 Euro gefordert, um die unteren Lohngruppen zu stärken. Die Arbeitgeber hatten prozentuale Erhöhungen angeboten, die dem Abschluss in der Versicherungswirtschaft entsprechen. Dort gibt es im Kern zum 1. September 2,4 Prozent mehr und ab Oktober 2016 weitere 2,1 Prozent.

„Es ist ein Ergebnis, mit dem wir leben können“, sagte Verdi-Sprecherin Karla Dietrich zum Kompromiss. Die Arbeitgeber hätten sich beim Festbetrag bewegt. Zudem gebe es keine Leermonate: Die Tarife schließen nahtlos an den auslaufenen Vertrag an.

(dpa)