Besucherrekord sichert die nächste Ausstellung

Gasometer Oberhausen

150 großformatige Fotografien aus der Tier- und Pflanzenwelt und eine 20 Meter große schwebende Erdkugel haben in den vergangenen sechs Monaten mehr als 500.000 Besucher in den Gasometer Oberhausen gelockt. Die Ausstellung "Wunder der Natur" ist damit erfolgreicher als alle 14 vorherigen Ausstellungen in dem riesigen Wahrzeichen.

OBERHAUSEN

, 12.10.2016, 09:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Besucherrekord sichert die nächste Ausstellung

Die riesige Erdkugel im Gasometer Oberhausen gehört zur Ausstelölung „Wunder der Natur“.

„Dass wir nach sechs Monaten schon so viele Besucher haben, ist für uns absolut neu“, sagt Jeanette Schmitz, Geschäftsführerin der Gasometer GmbH.

Ein guter Grund, die „Wunder der Natur“ um ein weiteres Jahr bis zum 30. November 2017 zu verlängern. Ähnlich, wie bereits bei den Ausstellungen „Der schöne Schein“ 2015 oder „Magische Orte“ 2011.  

Besucherzahlen entscheiden über die Laufzeit

Eine Option, die Schmitz und ihre Mitstreiter bei der Konzeption anstreben: „Wäre die Ausstellung nicht so gut angekommen, hätten wir eine andere anbieten können. Wir planen das immer mit einer relativ langen Vorlaufzeit von knapp zwei Jahren.“

Das heißt also: Der Gasometer setzt die Ausstellungen zunächst immer nur für ein Jahr an, schaut wie sie bei den Besuchern ankommen und verlängert die Laufzeit dann je nach Nachfrage. Sollte die Ausstellung nicht so viele Besucher wie erwartet haben, ist die nächste Schau schon vorbereitet. Weil das bislang nie der Fall war, sind immer alle Ausstellungen verlängert worden.  

Umfangreiche Sanierung  

Um die Finanzierung der Folgeausstellung muss sich die Gasometer GmbH aktuell keine Sorgen machen. Die „Wunder der Natur“ erzielten bislang so gute Einnahmen, dass die Kosten für den von der Gasometer GmbH größtenteils selbst finanzierten Nachfolger bereits gedeckt sind.

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„Für die Sanierung des Gasometers reicht es aber leider nicht“, bedauert Schmitz. Der Koloss soll in den nächsten Jahren für rund zehn Millionen Euro umfangreich saniert werden – insbesondere im Hinblick auf Korrosionsschutz.  

Aber nach Möglichkeit wollen die Veranstalter nach den „Wundern der Natur“ vorher noch eine weitere Ausstellung zeigen, bevor es Zeit für eine Frischzellenkur wird.

: „Wunder der Natur“, Arenastraße 11, Di-So 10-18 Uhr.