Betrügerisches Jobangebot: Polizei warnt vor Jobs als „Paketagent“

Kriminalität

Ein Mann aus Werdohl hat sich auf eine Stelle als „Paketagent“ beworben. Einem Freund von ihm kam die Anzeige komisch vor. Im Nachhinein war der Mann froh, dass er damit zur Polizei gegangen ist.

Werdohl

24.09.2021, 13:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Betrüger nutzen „Paketagenten“ für ihre illegalen Geschäfte aus - ein Mann aus Werdohl wäre fast darauf reingefallen.

Betrüger nutzen „Paketagenten“ für ihre illegalen Geschäfte aus - ein Mann aus Werdohl wäre fast darauf reingefallen. © Boris Roessler/dpa/Symbolbild

Nur dank eines aufmerksamen Freundes ist ein 42-Jähriger in Werdohl (Märkischer Kreis) einem dubiosen Jobangebot entgangen: Der Mann hatte im Internet eine Stellenausschreibung als „Paketagent“ gefunden, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach sollte er Pakete empfangen, prüfen und anschließend weiterleiten. Der 42-Jährige habe sich mit seinen offiziellen Dokumenten bei dem angeblichen Arbeitgeber beworben und sogar einen Vertrag erhalten, hieß es. Erst als ein misstrauischer Freund ihm riet, zur Polizei zu gehen, habe er Anzeige erstattet.

Illegale Geschäfte

Betrüger nutzten solche „Paketagenten“, um ihre eigene Adresse zu verschleiern, hieß es von der Polizei. In den Paketen stecke oft illegal erworbene Ware, die dann vor Erreichen des Zielortes wieder von den Kriminellen abgefangen werde. Betroffene sollten Ausschreibungen dieser Art der Polizei melden.

dpa

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