Bezirk Süd: Concordia im Glück

Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Keine Überraschungen gab es beim Vorrundenturnier im Bochumer Süden. Wie in den Vorjahren trafen sich die Favoriten aus der Bezirksliga, Concordia Wiemelhausen und der SC Post Altenbochum im Finale, das Concordia verdient mit 2:1 gewann.

BOCHUM

05.01.2014 / Lesedauer: 2 min
Bezirk Süd: Concordia im Glück

Bezirksligist Concordia Wiemelhausen setzte sich im Bezirk Süd durch und spielt am nächsten Wochenende (11./12.1.) bei der Endrunde.

"Wir haben diese Pflichtaufgabe erfüllt und freuen uns jetzt auf das kommende Wochenende", sagte Concordias Sportlicher Leiter Uwe Gottschling.

Bereits zu Veranstaltungsbeginn war zu erkennen, dass die Favoriten hochmotiviert und voll konzentriert in das Turnier gingen. Wiemelhausen und der SC Post Altenbochum gaben sich keine Blöße und gewannen souverän ihre Vorrundengruppen. Auch der Gastgeber aus Querenburg schaffte den Sprung ins Halbfinale, zur Freude der zahlreichen Zuschauer.

Spannung mit Stiepel

Besonders spannend wurde es im letzten Vorrundenspiel: Rot-Weiß Stiepel brauchte einen Sieg mit vier Toren, um das Halbfinale noch zu erreichen. Trotz Rückstandes, Roter Karte und minutenlanger Unterzahl kämpften sich die Stiepeler zurück ins Spiel, führten Sekunden vor dem Schluss mit 4:1. Gegner FC Azadi, bereits ausgeschieden, vergab große Konterchancen, und kassierte zwei Sekunden vor dem Ende das 1:5.

Spielszene des Tages

Gewann Post Altenbochum überlegen im ersten Halbfinale gegen den Ausrichter, passierte die Szene des Tages im zweiten Semifinale zwischen Concordia und RW Stiepel. Die Wiemelhauser bestimmten das Spiel, hatten Chancen im Minutentakt, doch die Entscheidung wollte ihnen nicht gelingen. Stiepel - kaum eine halbe Stunde nach dem Drama in der Gruppenphase - hielt hartnäckig dagegen und bekam beim Stand von 1:2 die Chance zum Ausgleich: 40 Sekunden vor Schluss spielte Concordia-Schlussmann Falk Klüppel einen Fehlpass in den Fuß des Gegners. Stiepel lief mit zwei Mann auf den Schlussmann zu, verstolperte aber den Ball weniger als einen Meter vor der Torlinie.

Uwe Gottschling tobte wie ein HB-Männchen an der Seitenlinie: "Das hat mir einige graue Haare mehr eingebracht, aber für ein Spiel gegen die zweite Mannschaft vom VfL oder die SG Wattenscheid 09 lohnt sich das", schmunzelte er.