Bezirksvertreter beschließen Sondersitzung im Mai

Streit am Rüpingsbach

Die Debatte um einen Fuß- und Radweg entlang des Rüpingsbachs zieht sich schon viele Jahre hin. Nun hat die Bezirksvertretung Hombruch in einer emotionalen Verhandlung eine Sondersitzung beschlossen. Die wichtigsten Punkte haben wir in einer kurzen Chronik zusammengefasst.

MENGLINGHAUSEN

, 21.03.2014, 18:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
So sieht es rund um den renaturierten Rüpingsbach in Menglinghausen aus.

So sieht es rund um den renaturierten Rüpingsbach in Menglinghausen aus.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

So sieht es aus am Rüpingsbach

Der Freizeitweg am Rüpingsbach ist endlich freigegeben. Wir haben uns umgesehen, wie es dort aussieht.
19.03.2014
/
So sieht es rund um den renaturierten Rüpingsbach in Menglinghausen aus.© Foto: Felix Guth
So sieht es rund um den renaturierten Rüpingsbach in Menglinghausen aus.© Foto: Felix Guth
So sieht es rund um den renaturierten Rüpingsbach in Menglinghausen aus.© Foto: Felix Guth
So sieht es rund um den renaturierten Rüpingsbach in Menglinghausen aus.© Foto: Felix Guth
So sieht es rund um den renaturierten Rüpingsbach in Menglinghausen aus.© Foto: Felix Guth
So sieht es rund um den renaturierten Rüpingsbach in Menglinghausen aus.© Foto: Felix Guth
So sieht es rund um den renaturierten Rüpingsbach in Menglinghausen aus.© Foto: Felix Guth
So sieht es rund um den renaturierten Rüpingsbach in Menglinghausen aus.© Foto: Felix Guth
Schlagworte

Die ersten Schritte zur Renaturierung des ehemaligen Schmutzwasser-Kanals starten. Abwasser und natürliches Fließwasser werden getrennt, der rund acht Kilometer lange Bach tritt wieder an die Oberfläche. Im Verlauf der nächsten 15 Jahre unternimmt die Emschergenossenschaft viele weitere Schritte.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

So sieht es aus am Rüpingsbach

Der Freizeitweg am Rüpingsbach ist endlich freigegeben. Wir haben uns umgesehen, wie es dort aussieht.
19.03.2014
/
So sieht es rund um den renaturierten Rüpingsbach in Menglinghausen aus.© Foto: Felix Guth
So sieht es rund um den renaturierten Rüpingsbach in Menglinghausen aus.© Foto: Felix Guth
So sieht es rund um den renaturierten Rüpingsbach in Menglinghausen aus.© Foto: Felix Guth
So sieht es rund um den renaturierten Rüpingsbach in Menglinghausen aus.© Foto: Felix Guth
So sieht es rund um den renaturierten Rüpingsbach in Menglinghausen aus.© Foto: Felix Guth
So sieht es rund um den renaturierten Rüpingsbach in Menglinghausen aus.© Foto: Felix Guth
So sieht es rund um den renaturierten Rüpingsbach in Menglinghausen aus.© Foto: Felix Guth
So sieht es rund um den renaturierten Rüpingsbach in Menglinghausen aus.© Foto: Felix Guth
Schlagworte

Der Planfeststellungsbeschluss legt fest, dass die Entscheidung über die Öffnung von Betriebswegen am Bach von der Emschergenossenschaft und den Dienststellen der Stadt vorbereitet wird. Diese Empfehlungen müssen der Bezirksvertretung und den Naturschutzverbänden vorgelegt werden.

In einer großen Gesprächsrunde verständigen sich Umweltschützer, Radwegbefürworter und Politiker auf einen Kompromiss. Das Stück zwischen der Brücke Am Spörkel und Harkortshof bleibt der Natur überlassen. Radfahrer weichen über die parallel verlaufende Straße Am Spörkel aus. Südlich vom Harkortshof führt die Radtrasse am Bach entlang.

Die Emschergenossenschaft beginnt die Renaturierung des Emscher-Nebengewässers offiziell. Die Bauarbeiten dauern bis zum Frühjahr 2013.

Eine Verwechslung in einem Gesprächsprotokoll führt dazu, dass der Abschnitt nördlich des Harkortshofs erneut diskutiert wird. Bei einem Ortstermin in Menglinghausen kommen die unterschiedlichen Positionen zusammen: Anwohner, die Naherholung wollen. Naturschützer, die Amphibien und Grünpflanzen an der Bachaue schützen wollen. Und die Politiker, die irgendwie dazwischen stehen. Die Befürworter eines gänzlich bachnahen Weges lehnen den 2011 gefassten Kompromiss ab. Man einigt sich darauf, der Natur drei Jahre Zeit zu lassen und danach erneut zu entscheiden.

Der Verwaltungsvorstand der Stadt teilt mit, dass „baldmöglichst“ ein „Naturerlebnisweg“ entstehen soll. Das Umweltamt habe das Gebiet erneut bewertet. Ergebnis: „Der Weg zwischen Grotenbachstraße und Am Spörkel ist vereinbar mit dem Ziel einer naturnahen Auenentwicklung.“ Oberbürgermeister Ullrich Sierau unterstützt den Plan, zwei SPD-Ratsvertreter aus dem Stadtbezirk hatten den Kontakt hergestellt.

Die Bezirksvertretung beschließt in einer emotionalen Verhandlung eine Sondersitzung im Mai. Bis dahin soll die Verwaltung eine Vorlage erarbeiten, über die die Bezirksvertreter dann entscheiden.

Schlagworte: