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Bezirksvertreter kritisieren InSEKt

MENGEDE Nicht nur auf Zustimmung aus den Reihen der Bezirksvertreter stießen Oberbürgermeister Langemeyer und Stadtdirektor Sierau mit ihren Ausführungen zum InSEKt. Vielmehr mussten sie sich auch einige Schelte gefallen lassen.

von Von Beate Dönnewald

, 08.11.2007

Erwin Bartsch (CDU) kritisierte, dass über Schwachstellen wie soziale Brennpunkte einfach ein Mäntelchen des Schweigens gehüllt würde. Darüber hinaus bemängelte er den schlechten Zustand der Straßen, die im Entwurf fälschlicherweise mit "gut" benotet würden. Sein Fraktionssprecher Herbert Paschke zeigte sich zudem unzufrieden damit, dass die Marktplatzgestaltung nicht vorankomme.

In den Augen von Manfred Jockheck (Bündnis 90/Die Grünen) gebe es im Bezirk nicht genügend Angebote für Jugendliche unter 15 Jahren. Außerdem vermisste er Maßnahmen, die helfen, den zunehmenden LKW-Verkehr auf den Ortsstraßen zu reduzieren. Werner Locker (SPD) schließlich lenkte das Gespräch auf die "Haupt-Sorgenkinder" Mengedes - das "Melodrama Bahnhof" und das Amtshaus.

Gelassen reagierten Sierau und Langemeyer auf die Kritik. "Die Verwaltung ist nicht für jede infrastrukturelle Maßnahme zuständig", konterte der Stadtdirektor. Er zweifelte nicht daran, dass die Verwaltung ihren Job gemacht hat: "Wir kommen gut in den Schlaf, und damit meine ich nicht den Büroschlaf." Mit Blick auf die Situation am Bahnhof fügte Langemeyer hinzu, er sei nicht länger bereit, die Prügel für die Bahn einzustecken.

Zum Amtshaus merkte Sierau an, dass das Gebäude als Kristallisationspunkt für den Bezirk erhalten bleiben soll. Bislang könne man nur Aussagen für den historischen Teil treffen.