BHC-Abwehr stoppt Tabellenzweiten

Frauen-Handball-Landesliga

Ein Abwehrbollwerk in der zweiten Spielhälfte verhalf dem Bochumer HC dazu, den Tabellenzweiten aus Ostwestfalen deutlich in die Schranken zu weisen.

BOCHUM

von Andrea Schröder

, 10.03.2014, 16:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
BHC-Abwehr stoppt Tabellenzweiten

Karen Clausen beteiligte sich mit fünf Toren am überraschenden Sieg des Bochumer HC.

Bochumer HC - Hammer SC

23:17 (10:10)

Die Gäste kamen zwar besser ins Spiel und führten nach zehn Minuten mit 4:1, doch die BHC-Frauen kämpften sich innerhalb von fünf Minuten auf 6:7 heran. In der Folge lagen die Vorteile weiter bei Hamm, doch kurz vor der Pause gelang dem Bochumer HC der wichtige Ausgleich zum 10:10.

Nach dem Seitenwechsel verlief das Spiel zunächst völlig ausgeglichen. Spielentscheidend war die Steigerung der Bochumerinnen in der Abwehr. Von der 40. bis zur 48. Minute ließ man keinen einzigen Gegentreffer zu und zog von 14:14 auf 19:14 davon. Die Abwehr spielte sich in einen richtigen Rausch und ließ dem Hammer Angriff kaum Möglichkeiten. Im Angriff wussten BHC-Spielerinnen auf jede Abwehrvariante eine Antwort und gewannen verdient mit 23:17.

Torfrau Wetzel stark

Das Trainergespann Martin Söltenfuß und Katja Niehörster war sehr zufrieden: "Die Abwehrleistung in der zweiten Halbzeit war der Schlüssel. Das war die richtige Reaktion nach der Niederlage in Ahlen." Torfrau Chantal Wetzel zeigte eine starke Leistung und gab der Mannschaft den nötigen Rückhalt.

BHC: C. Wetzel, Bieber, Braunheim (7), Clausen (5), Engell (1), Reimus (3), Röhling, Treffner, J. Wetzel (3), Wiese (2), Wolniak (2)

Lüner SV - Teut. Riemke II

26:38 (15:29)

"Die Mannschaft hat sich so richtig den Frust der letzten Wochen von der Seele gespielt", freute sich Marta Kaczmarek über eine tolle Offensivleistung ihres Teams. Zwar kamen die Riemkerinnen etwas schlecht aus den Startlöchern und lagen zu Beginn der Partie mit 3:5 zurück, doch danach brannte die Mannschaft ein wahres Angriffsfeuerwerk ab.

Schnell und klug gespielt

Mit schnellem und klugen Spiel nach vorne drehte die Teutonia mit einer 7:1-Serie die Partie und ließ sich danach in ihrem Vorwärtsdrang nicht mehr stoppen.

Auch nach einem komfortablen 20:15 zur Pause war der Torhunger der Grün-Weißen im zweiten Spielabschnitt noch lange nicht gestillt. Dabei setzten sich auch die Spielerinnen in Szene, die ansonsten nicht zur Startformation gehören. Unter anderem bot Sandra Gerlach eine klasse Partie. "Das war die typische Riemker Mannschaft, wie ich sie kenne und gerne sehe. Wir haben mit viel Tempo agiert und es hat allen sichtlich Spaß gemacht", war Riemkes Trainerin rundum zufrieden.

Teut. Riemke: Isik, Bartsch; Krawinkel (11), Wessel (5/1), Gerlach (4), Hurrelmeyer (4), Fleckstein (3), Trachternach (6/3), Lampe (3), Kuhn (2), Schulze-Happe.