Bildhauer Hoetger gibt der Schallacker-Siedlung neuen Namen

HÖRDE Die gws will ihre Siedlung Am Schallacker in „Hoetger-Siedlung“ umbennen und das auch mit einer Tafel an der Siedlung zwischen Hörder Bahnhof Straße und Schallacker deutlich machen.

von Von Julia Gaß

, 09.03.2009, 13:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
gws-Häuser am  Schallacker.

gws-Häuser am Schallacker.

Hoetgers Skulptur „Die Liegende“ hat schon vor einigen Jahren als Dauerleihgabe der Stadt einen Platz auf einer Wiese vor der Siedlung mit rund 130 Wohneinheiten gefunden. Hoetgers „Jüngling“ soll ihr im Frühjahr folgen, sobald die überlebensgroße Bronzeskulptur aus der Restaurations-Werkstatt von Burkhard Jankowski zurückkehrt. Wie berichtet, war die Plastik an ihrem alten Standort, dem Hoetger-Park , beschädigt worden – als Diebe versuchten, sie vom Sockel zu hebeln.

„Wir haben einen Vertrag mit der Stadt geschlossen, dass wir „Die Liegende“ immer sauber halten. Dafür sind unsere Maler-Auszubildenden zuständig“, so Hessel, „aber es gab nie Probleme. Die Skulptur ist nie beschmiert worden.“ Der Jüngling, der eigentlich „Stehender“ heißt, soll einen Platz auf der gepflasterten Rundfläche finden, auf der jetzt noch „G-W-Rhinos“, das geflügelte Nashorn der gws, steht. „Das ist der schönste Platz und ein geschützter Ort, freut sich Hessel. Das Nashorn soll vor das Gebäude (an den Brunnen) umziehen.

  • Info-Tafeln sollen nicht nur die Siedlung, sondern auch die Skulpturen bekommen, die bisher nicht als Hoetger-Kunst gekennzeichnet sind.
  • Dem 1874 in Hörde geborenen Bildhauer war im Dezember 2008 im Bürgersaal eine Ausstellung gewidmet.