Biogasanlage kommt ohne Zusätze aus

Keine Mais-Zugabe

Eine "Vermaisung der Landwirtschaft" in Witten und Umgebung ist nicht zu erwarten, wenn die Biogasanlage im Bebbelsdorf ab Dezember in den Voll-Lastbetrieb geht. Im Gegensatz zu vielen Anlagen im ländlichen Raum wird die neue Anlage nur Biomüll verarbeiten.

STOCKUM

von Von Susanne Linka

, 21.08.2012, 15:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Biogasanlage fehlt noch ein Dach.

Der Biogasanlage fehlt noch ein Dach.

Solange die Anlage nicht läuft, bleibt die Sorge der Bürger bestehen, dass sie künftig Geruchsbelästigungen ertragen müssen. AHE-Geschäftsführer Klaus Erlenbach ist aber sicher, dass es nicht zu Problemen kommen wird: „Wir haben sehr viel investiert, um Geruchsbelästigungen zu vermeiden.“ Unter anderem seien da die Abluftfilter zu nennen. Erlenbach vermutet sogar, dass sich im Umfeld der Anlage künftig weniger schlechte Gerüche verbreiten werden als bislang: „Der Bioabfall wird derzeit ja noch offen umgeladen. Künftig passiert das in einer geschlossenen Halle.“

„Da jeder Bürger durch eine saubere Müll-Trennung auch Restabfall spart, liegt das auch in seinem Interesse“, hofft Erlenbach auf die Aufmerksamkeit der Nutzer. Da AHE nur Biomüll verarbeitet, kommt das Unternehmen mit seiner Biogas-Produktion auch in den Genuss der vollen Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Es fördert umweltfreundliche Technologien. Klaus Erlenbach erwartet, dass sich der daraus zu erwartende Ertrag zwischen 10 und 16 Cent pro Kilowattstunde Strom einpendeln wird. Das würde im ungünstigsten Fall einen Erlös von 500.000 Euro jährlich bedeuten. Die Summe geht quasi an den Kreis und fließt in dessen Preisgestaltung ein. Sie soll helfen, die Kosten der Entsorgung für die Bürger niedrig zu halten.

Solange die Anlage nicht läuft, bleibt die Sorge der Bürger bestehen, dass sie künftig Geruchsbelästigungen ertragen müssen. AHE-Geschäftsführer Klaus Erlenbach ist aber sicher, dass es nicht zu Problemen kommen wird: „Wir haben sehr viel investiert, um Geruchsbelästigungen zu vermeiden.“ Unter anderem seien da die Abluftfilter zu nennen. Erlenbach vermutet sogar, dass sich im Umfeld der Anlage künftig weniger schlechte Gerüche verbreiten werden als bislang: „Der Bioabfall wird derzeit ja noch offen umgeladen. Künftig passiert das in einer geschlossenen Halle.“