Birdman erhält Oscar als bester Film des Jahres

Filmpreise in Hollywood

Die Hollywood-Satire «Birdman» ist der große Gewinner der Oscar-Nacht. Die Komödie von Regisseur Alejandro G. Iñárritu wurde als bester Film ausgezeichnet und bekam auch den Oscar für Regie, für Kamera und für Original-Drehbuch. Welche Filme noch ausgezeichnet wurden und wem wir einen Oscar verliehen hätten, lesen Sie hier.

Düsseldorf

23.02.2015, 06:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

«Birdman oder Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit» ist eine bitterböse Satire auf das Showbusiness. Erstmals seit 1999 gewann damit wieder eine Komödie den Oscar als bester Film.

Die bildgewaltige Komödie «Grand Budapest Hotel» von Wes Anderson, eine deutsche Ko-Produktion, gewann bei der 87. Oscar-Verleihung in der Nacht zu Montag drei Trophäen, allerdings in Nebenkategorien: für das beste Kostümdesign, das Produktionsdesign und das beste Make-up.

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Die Oscar-Verleihung 2015

Zur Oscar-Verleihung kam auch diesmal, wer in der Filmbranche Rang und Namen hat.
22.03.2015
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Regisseur Alejandro G. Iñárritu und sein Hauptdarsteller Michael Keaton. Foto: Paul Buck
Freude? Hysterie? Wahnsinn? Julianne Moore («Still Alice») hat als «Beste Hauptdarstellerin» einen Oscar gewonnen. Foto: Paul Buck
Eddie Redmayne hat sich wie verrückt über seinen Oscar gefreut. Foto: Paul Buck
Oscar-Moderator Neil Patrick Harris (r) ist mit seinem Mann David Burtka gekommen. Auf der Bühne musste er sich dann allein durchschlagen. Foto: Paul Buck
Dana Perry und Ellen Goosenberg Kent nehmen den Oscar für den besten Dokumentar-Kurzfilm entgegen. © Foto: dpa
Und ab: Patricia Arquette hat einen Oscar als beste Nebendarstellerin gewonnen. Foto: Paul Buck
Mat Kirkby und James Lucas mit dem Oscar für den besten Kurzfilm.© Foto: dpa
Mat Kirkby and James Lucas.© Foto: dpa
Auch Oprah Winfrey (Mitte) war bei der Oscar-Verleihung dabei. © Foto: dpa
Laura Dern auf dem roten Teppich.© Foto: dpa
Kerry Washington (L) and Jason Bateman (R).© Foto: dpa
Pawel Pawlikowski erhielt den Filmpreis für "Ida" als besten fremdsprachigen Film.© Foto: dpa
Shirley MacLaine bei der Oscar-Verleihung. © Foto: dpa
J.K. Simmons wurde für seine Leistung als bester Nebendarsteller in dem Film Whiplash ausgezeichnet. © Foto: dpa
Dakota Johnson.© Foto: dpa
Zurecht stolz wie Oscar: Common (l) und John Legend haben mit ihrem Filmsong «Glory» gewonnen. Foto: Paul Buck
Margot Robbie auf dem roten Teppich.© Foto: dpa
Marion Cotillard bei der Oscar-Verleihung.© Foto: dpa
Die Trophäe für den besten nicht-englischsprachigen Film geht nach Polen: Pawel Pawlikowskis Oscar steht Kopf. Foto: Paul Buck
Liam Neeson.© Foto: dpa
John Travolta versucht Scarlett Johansson einen Kuss zu geben. Foto: Mike Nelson
Viola Davis.© Foto: dpa
Ellery Walker Harper, Jaya Harper, Bruce Dern and Laura Dern bei der Ankunft zur Preisverleihung.© Foto: dpa
Damien Chazelle (L) and Miles Teller.© Foto: dpa
Channing Tatum.© Foto: dpa
Jennifer Lopez und Chris Pine. © Foto: dpa
J.K. Simmons mit seinem Oscar. © Foto: dpa
Andrea Riseborough.© Foto: dpa
Jessica Chastain trägt ein Kleid von Givenchy. Foto: Paul Buck
David und Karen Lancaster auf dem roten Teppich. © Foto: dpa

Drei Oscars gingen auch an das Musikerdrama «Whiplash» von Damien Chazelle. Der 60-jährige J.K. Simmons wurde für seine Rolle als aggressiver Musiklehrer als bester Nebendarsteller geehrt; weitere Preise gab es für die Tonmischung und den Filmschnitt.

Eddie Redmayne ist bester Hauptdarsteller

Als bester Hauptdarsteller wurde der 33-jährige Brite Eddie Redmayne für seine Darstellung des Physikers Stephen Hawking in «Die Entdeckung der Unendlichkeit» ausgezeichnet. Die 54-jährige Amerikanerin Julianne Moore bekam den Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in dem Alzheimer-Drama «Still Alice - Mein Leben ohne Gestern».

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Ausgerechnet zwei Dankesreden gehörten zu den Höhepunkten dieser sonst eher durchschnittlichen Oscar-Nacht. Schauspielerin Patricia Arquette (beste Nebendarstellerin im Jugenddrama «Boyhood») nutzte ihre Rede zu einem kämpferischen Aufruf für Frauenrechte. Sänger John Legend (bester Filmsong «Glory» im Bürgerrechtsdrama «Selma») erinnerte daran, wie aktuell das Thema Rassismus ist.

Wim Wenders ging auch bei seiner dritten Nominierung leer aus. Er war mit «Das Salz der Erde» über den Fotografen Sebastião Salgado in der Kategorie Dokumentation im Rennen gewesen. Diesen Oscar gewann jedoch die US-Regisseurin Laura Poitras mit «Citizenfour» über den Whistleblower Edward Snowden - eine deutsche Ko-Produktion. Der Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film ging an die polnische Produktion «Ida».

Panne bei der Übertragung von Pro7

In Deutschland sorgte eine Panne beim Fernsehsender ProSieben für Ärger bei den Fans: Gleich zu Beginn der Gala brach die Live-Übertragung für etwa sieben Minuten ab. ProSieben entschuldigte sich via Twitter und nannte als Grund: «Leitung abgerauscht».

Sorry, liebe #Oskar-Gucker. Wir arbeiten mit Hochdruck dran!

— ProSieben (@ProSieben)