Blasorchester Kirchlinde zeigt große Bandbreite von Klassik bis Rock

KIRCHLINDE Das Blasorchester Kirchlinde bewies bei seinem Neujahrskonzert sein enormes Potenzial und bot dem Publikum ein breit gefächertes Repertoire.

von Von Alexander Brück

, 18.01.2009, 16:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Blasorchester Kirchlinde beeindruckte das Publikum mit Klassik und Rock.

Das Blasorchester Kirchlinde beeindruckte das Publikum mit Klassik und Rock.

Danach unterhielt das Ensemble „Duo Concertant op 46“ die anwesenden Zuhörer mit träumerischen und märchenhaften Klängen aus einem Stück von Gottfried Heinrich Kummer, erzeugt durch das virtuose Zusammenspiel von Flöte und Klarinette. Und die musikalische Reise ging munter weiter, denn das Kernelement des Abends bildeten Songs aus bekannten Musicals internationaler Komponisten. Das Orchester begann mit fetzigen Jazz-Melodien aus einem „Symphonischen Portrait“ von Andrew Lloyd Webber, das stark an große Abendunterhaltung erinnerte. Es setzte mit Ausschnitten aus den Musicals „Annie Get Your Gun“ oder „My Fair Lady“ auch klanggewaltige Akzente. Ein Potpourri bekannter amerikanischer Märsche war ebenso zu hören wie „Golden Line“, ein Mix aus Medium-Fox, Blues und Ragtime. Die Zuhörer in dem voll besetzten Saal waren vollauf begeistert und quittierten die Leistungen der Musiker mit einem tosenden Applaus. Zwischendurch sorgte das Duo „Chansonpur“ für die etwas leiseren, aber dennoch fröhlichen Töne, indem es klassische Chansons wie „Milord“ von Jean Monnet oder „Promise Me“ von Beverley Craven zum Besten gab.

Eindrucksvoll gesungen wurden die zum Träumen anregenden und auch nachdenklichen Lieder von Petra Osterhaus, die das Publikum kräftig zum Mitsingen und Mitklatschen animierte. Dabei wurde sie von Wilfried Scherwik am Piano begleitet. „Time to say Goodbye“ von den Bläsern setzte den Schlusspunkt des Neujahrskonzerts.

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