Bochumerin verliert 5000 Euro durch falsche Internetseite

Online-Banking-Abzocke

Durch Überweisungen auf eine offensichtlich gefälschte Online-Banking Seite ist am Dienstag (17.) eine 47-jährige Bochumerin um mehrere Tausend Euro betrogen worden. Die Frau hatte per Computer ihre Internet-Banking Seite aufgerufen und war von dort zu einer offensichtlich gefälschten Online-Banking Seite eines Geldinstitutes weitergeleitet worden.

BOCHUM

von Ruhr Nachrichten

, 19.04.2012, 11:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die 47-Jährige kam den Anweisungen nach und wies den Geldbetrag an. Am späten Abend erzählte sie ihrem Lebenspartner davon. Dieser äußerte erhebliche Zweifel an der Echtheit der Überweisung. Daraufhin überprüfte die Frau nochmals ihre Kontodaten. Mit Schrecken stellte sie fest, dass ihr Konto weit überzogen war und suchte anschließend umgehend die Polizei auf.

Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei. Diese warnt eindringlich vor derartigen betrügerischen Machenschaften und rät zu folgenden Schutzmaßnahmen:

  • Prüfen Sie die Echtheit der Bank-Website und achten Sie auf die technische Sicherheit der Seite. Einen ersten Hinweis darauf gibt in der Regel ein Kürzel in der Adresszeile des Browsers (https://...) in Kombination mit einem kleinen Schloss-Symbol in der unteren Browserleiste.
  • Beachten Sie die für das Surfen im Internet und Nutzung des E-Mailverkehrs geltenden generellen Sicherheitsregeln: Achten Sie z.B. darauf, dass ihre Virenschutzsoftware oder Firewall auf dem aktuellen Stand sind; geben Sie Internetadressen immer manuell ein, klicken Sie nicht auf in E-Mails enthaltene Links oder öffnen Sie E-Mails und darin enthaltene Anhänge nur, wenn diese aus vertrauenswürdiger Quelle stammen.
  • Banken oder seriöse Firmen werden ihre Kunden niemals per Telefon oder E-Mail zur Eingabe von vertraulichen Informationen, wie von TAN, PIN oder Passwörtern auffordern! Wenn Sie dennoch einen Anruf oder eine derartige Mail erhalten, setzen Sie sich zur Klärung mit ihrer Bank in Verbindung.
  • Bei Unsicherheiten scheuen Sie sich nicht, ihre Bank oder ihre Polizei anzurufen. Für weitere Informationen und Hilfe zum Thema wenden Sie sich an das Kriminalkommissariat Prävention/Opferschutz unter Tel (0234) 909-4055 oder - 4059.