Bodelschwingh war wieder ein Zuschauer-Magnet

Tag des Liedes

BODELSCHWINGH Das passte perfekt: Bei strahlendem Sonnenschein hat der „Tag des Liedes“ an Christi Himmelfahrt viele Besucher in den Bodelschwingher Schlosspark gelockt. Sie genossen das hervorragende Programm und feierten "Vatertag" bzw. "Familientag".

von Von Karlheinz Bohnmann

, 22.05.2009, 17:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Jagdhornbläserkorps des Deutschen Teckelclubs stimmte die Besucher des Tages des Liedes auf die vielen musikalischen Darbietungen ein.

Das Jagdhornbläserkorps des Deutschen Teckelclubs stimmte die Besucher des Tages des Liedes auf die vielen musikalischen Darbietungen ein.

In Bodelschwingh wurde der „Tag des Liedes“ 1962 auf Initiative des Quartettvereins „Sangesfreunde Westerfilde“ von den Chören aufgegriffen. Inzwischen ist er seit 40 Jahren eine feste Einrichtung, die in diesem Jahr unter dem Motto „Einander begegnen – miteinander singen“ stand. Gausepohl führte auch durch das Programm. Dabei ging er auf Details der jeweiligen Chorgeschichte ein. Wer es noch nicht wusste, erfuhr beispielsweise, dass der 1882 gegründete MGV „Frohsinn“ Bodelschwingh ältester Männergesangverein im Stadtbezirk Mengede ist, und dass der 2002 gebildete Gemischte Chor Dortmund-Westerfilde und sein Junger Chor die jüngsten Gründungen im Stadtbezirk sind.

Zu hören waren überwiegend bekannte und in die Jahreszeit passende Volksweisen, die zum Teil von den Zuhörern fröhlich mitgesungen werden durften, aber auch die „Bläck-Fööss“-Hymne „Lied für NRW“. Abgelöst wurden die Chöre von den „Huckarder Blasmusikanten“, deren Leiter Frank Koch im evangelischen Gemeindehaus Bodelschwingh eine private Jugendmusikschule eingerichtet hat. Heinz Hiller, Ex-Mitglied des vor zehn Jahren aufgelösten Bodelschwingher Kolping-Blasorchesters, schenkte Koch seine Tuba: „Für einen jungen Nachwuchs-Musikeleven.“  

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