Boris Becker zum DTB: Über Jahre falsche Personen

Altmeister Boris Becker hat den Deutschen Tennis Bund (DTB) für dessen Arbeit in der jüngeren Vergangenheit kritisiert.

München (dpa)

05.12.2014, 20:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Boris Becker kritisiert die Arbeit des DTB. Foto: Ursula Dueren

Boris Becker kritisiert die Arbeit des DTB. Foto: Ursula Dueren

«Ich glaube, dass im deutschen Tennis über Jahre die falschen Personen in den falschen Positionen waren», sagte der sechsmalige Grand-Slam-Sieger der «Süddeutschen Zeitung». Der 47 Jahre alte Trainer des Weltranglistenersten Novak Djokovic bemängelte auch, dass es im Verband keine professionellen Strukturen gebe.

Dies hatte sein ehemaliger Davis-Cup-Teamkollege Michael Stich ändern wollen, als er eine Kandidatur als Präsident erwog, sich dann aber doch dagegen entschied. Der Wimbledonsieger von 1991 hätte diese Funktion nicht ehrenamtlich, sondern gegen Bezahlung ausüben wollen. «In welchem Land, in welchem Jahrhundert leben wir, dass das noch nicht eingetreten ist? Vielleicht ist das das Problem?», fragte Becker.

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