Brackel im Online-Lexikon

Wikipedia

Es fing mit ein paar Worten über "das Dorf" an, mit einem kleinen Loblied auf Brackel. 2004 ging in der Internet-Enzyklopädie Wikipedia der erste Eintrag zum Stadtteil Brackel ins Netz, drei Jahre nachdem die Seite am 15.1.2001 startete.

BRACKEL

von Von Felix Guth

, 14.01.2011, 09:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Brackel und die Internetgemeinschaft: Wer den Stadtbezirk nicht kennt, lernt ihn bei Wikipedia kennen.

Brackel und die Internetgemeinschaft: Wer den Stadtbezirk nicht kennt, lernt ihn bei Wikipedia kennen.

Etliche tausend Wörter sind es heute, mit Infos zu Geographie, Geschichte Religion, Politik, Infrastruktur und mehr. Eben ein echtes Lexikon, nur nicht in Buchform. "Wenn es das nicht gäbe, müsste man es erfinden", meint Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka, nach eigener Aussage ein "ständiger Nutzer" der Plattform. Je mehr Infos über den Stadtbezirks hier stehen, desto besser findet der Politiker. "Allerdings schaue ich immer wieder mal, ob etwas falsch ist. Das würde ich dann korrigieren", meint Czierpka. Denn dies ist Grundprinzip bei Wikipedia: Die Masse der Nutzer reguliert sich selbst, die Gefahr von falschen Infos wird dadurch kleiner.

Dennoch gibt es noch immer viel Skepsis gegenüber dieser Form der Information. Dem Brackeler Geschichtskreis, Hüter vieler Informatione über den Stadtteil, ist diese Internet-Welt völlig unbekannt. Und auch Werner Nowack, Leiter der Bezirksverwaltungsstelle, bevorzugt den klassischen Dialog. "Wenn jemand wirklich etwas über den Stadtbezirk wissen möchte, sollte er in die Bezirksvertretung kommen oder hier anrufen. Dann kann er auch sicher sein, dass es stimmt", sagt Nowack. Zumindest schafft "Wikipedia" auch den kleinsten Orten und Institutionen einen Raum. Ob Kommende, Zeche Schleswig oder auch die allerkleinsten Dortmunder Stadtteile wie Fleier (Bezirk Schanrhorst) oder Brüninghausen (das mit einem "n’" im Bezirk Mengede). 

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