Brackeler Oktoberfest schreibt rote Zahlen

BRACKEL Rein rechnerisch sind die Veranstalter der Arbeitsgemeinschaft Brackeler Vereine (ABV) in diesem Jahr mit dem Oktoberfest in die Miesen gerutscht. Schatzmeister Biegemeier ärgert‘s – wen wundert‘s.

von Von Petra Frommeyer

, 24.10.2008, 14:18 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Wir haben das generelle Problem, dass wir kein Festzelt aufbauen können. Dafür ist die Schimmelstraße nicht geeignet. Einen adäquaten Ausweichort haben wir nicht, es sei denn das Brackeler Feld. Aber das ist viel zu abgelegen. Da käme niemand hin“, bedauert Lothar Hahn. Also werde die ABV an der Freiluftveranstaltung festhalten. Man denke allerdings für das nächste Jahr über Veränderungen im traditionellen Konzept nach. Die Mini-Playback-Show und Teile des Bühnenprogramms – mit Ausnahme der Kapellen – stünden auf dem Prüfstand, sagt der ABV-Vorsitzende. „Einiges kommt bei den jungen Leuten nicht mehr an.“

Kaum ist die eine Veranstaltung beendet, widmet sich die ABV mit Elan ihren zukünftigen Aufgaben. Für den bevorstehenden St. Martinszug am 8. November bedanken sie sich schon mal im Voraus bei dem Vorsitzenden des Gewerbevereins, Hans Borgmann. Er stiftet die Fackeln, und wird auch den „Weihnachtsmann“ zum Nikolausmarkt mit kleinen Gaben aus seiner Parfümerie ausstatten.Der Nikolausmarkt steht ganz im Zeichen musikalischer Highlights. So treten der evangelische Posaunenchor, ein Spontan- und Knabenchor, die Kantorie und die Joyful-Singers auf. Außerdem können Schwindelfreie am 6. Dezember ab 13 Uhr auch wieder den Turm der evangelischen Kirche besteigen. Schon ab 11 Uhr bieten die Vereine der ABV ihre Leckereien wie Reibekuchen, Bratwurst oder Cevapcici an.