Brand in Einfamilienhaus: Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung

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Das Feuer, das in einem Einfamilienhaus in Burlo am Donnerstagabend (20. August) ausgebrochen ist, wurde nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei vorsätzlich gelegt. Nach einem Streit.

Burlo

, 26.08.2020, 11:17 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Polizei ermittelt nach dem Brand in dem Einfamilienhaus in Burlo am Donnerstagabend (20. August) wegen schwerer Brandstiftung. Dem Brand war laut Polizei ein Streit der Bewohner des Hauses am Rebhuhnweg vorausgegangen. Jetzt wiegt der Verdacht gegen einen 17-Jährigen schwer.

Denn der 17-Jährige soll den Brand nach dem Streit vorsätzlich gelegt haben. So der derzeitige Ermittlungsstand. Andere Personen hielten sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Haus auf. Kräfte der Feuerwehr löschten die Flammen.

Einlieferung in psychiatrische Einrichtung

Polizeibeamte konnten den Jugendlichen noch am Haus antreffen. Sie brachten ihn zunächst in die Polizeiwache in Borken, von wo der geständige Tatverdächtige später in eine jugendpsychiatrische Einrichtung eingeliefert wurde.

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Die weiteren Ermittlungen zu den Einzelheiten der Entstehung des Brandes laufen noch. Die Polizei hat die Brandstelle beschlagnahmt; ein Brandsachverständiger ist hinzugezogen und wird sich zeitnah ein genaueres Bild machen.
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Die Höhe des entstandenen Sachschadens lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht exakt beziffern. Das Gebäude selbst ist nicht mehr bewohnbar; zudem wurden auch mehrere Autos in Mitleidenschaft gezogen.

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