Brechstange für Hordel keine taktische Variante

Westfalenliga 2

Wenn am Sonntag um 15 Uhr der SV Holzwickede seine Visitenkarte an der Hordeler Heide abgibt, zählt für die heimische DJK TuS Hordel nur eines - ein Sieg.

HORDEL

von Von Martin Jagusch

, 02.05.2014, 12:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Brechstange für Hordel keine taktische Variante

Johannes Debski fällt mit seiner Schulterverletzung weiterhin aus.

Denn trotz des Rückschlags in der Vorwoche mit der 0:2-Niederlage in Kaan-Marienborn behalten die Grün-Weißen die Tabellenspitze weiterhin im Blick. "Zwar hat sich unser Rückstand auf jetzt vier Punkte vergrößert, aber noch sind sechs Spiele zu absolvieren. Außerdem spielen wir auch noch im direkten Vergleich gegen den ASC", gibt sich Trainer Marcus Himmerich kämpferisch. So muss sich auch seine Elf gegen Holzwickede präsentieren, denn personell stehen doch noch etliche Fragezeichen im Hordeler Personalkonstrukt. Zwar stehen die Defensivkräfte Marco Bakenecker und Marvin Sell wieder zur Verfügung, aber ansonsten muss Himmerich wohl bis kurz vor dem Anstoß an der Aufstellung basteln. Stefan Grummel droht wegen einer Sprunggelenkproblematik auszufallen. Adrian Schneider und Johannes Debsk befinden sich gerade einmal im Lauftraining und Kevin Rudolph ist aufgrund einer Mittelfußprellung gehandicapt. Völlig ausgeschlossen ist ein Einsatz von Angreifer Dawid Ginczek, der mit zunehmender Belastung auch gleichzeitig über zunehmende Probleme am operierten Knie klagt. Auch der eine oder andere weitere Spieler plagt sich Wehwehchen.

Holzwickede hat Himmerich aus den vergangenen Vergleichen als eine diszipliniert aufspielende Mannschaft mit eindeutigen Stärken im Defensivbereich in Erinnerung. "Es kann sicherlich zu einem Geduldsspiel werden", ermahnt Hordels Coach seine Kicker, es nicht mit der Brechstange zu versuchen, denn schließlich haben seine Akteure 90 Minuten Zeit, den erhofften Erfolg unter Dach und Fach zu bringen.

 

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