Bretonisches Leuchten

Jean-Luc Bannalec

Eigentlich sollte Kommissar Dupin endlich mal Urlaub machen in der Bretagne. Zwei Wochen nur Strand und gutes Essen – so hatte es sich Ehefrau Claire gewünscht.

von Julia Gaß

, 13.09.2017, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Aber schon an Tag vier gibt es in Trégastel eine Leiche im rosa Granit-Steinbruch, eine weitere Urlauberin ist verschwunden, ein Taxifahrer wird ermordet, eine Abgeordnete bekommt Drohbriefe, und Georges Dupin stößt auf allerlei Ungereimtheiten.

Zum sechsten Mal lässt der Autor, der in Deutschland und Frankreich lebt und unter einem Pseudonym schreibt, seinen französischen Brunetti ermitteln. Für das Fernsehen werden die Bretagne-Krimis verfilmt, und der neue Roman, „Bretonisches Leuchten“, steht schon auf Platz eins der Paperback-Bestsellerliste.

Für den Kommissar sind die Morde ein willkommene Abwechslung zum Strandliegen. Und Jean-Luc Bannalec beschreibt nicht nur die Landschaft in der Bretagne so wunderbar, dass man als Leser sofort hinfahren möchte, er komponiert diesen Krimi auch klug und spannend.

Nach einer Woche hat Dupin den Fall gelöst, überlässt seinem Kollegen vor Ort den Ruhm und kann nun endlich noch eine Woche Urlaub machen. Ein tolles, spannendes Buch – nicht nur für die Ferien in der Bretagne.


Jean-Luc Bannalec: Bretonisches Leuchten – Kommissar Dupins sechster Fall, 320 S., KiWi, 14,99 Euro, ISBN 978-3-4620-5056-1.