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Bring- und Abholbereiche sollen Schüler selbstständiger machen

Vier Zonen

Gelbe Fußabdrücke auf dem Gehweg kennzeichnen seit Dienstag einen besonderen Treffpunkt: die Bring- und Abholzone an der Hedwigstraße. Hinter den Markierungen steckt eine Idee, die den Kindern ein Stück Selbstständigkeit zurückgeben soll.

OESPEL/KLEY

01.10.2014 / Lesedauer: 2 min
Bring- und Abholbereiche sollen Schüler selbstständiger machen

Gelbe Fußabdrücke auf dem Gehweg der Oespeler Hedwigstraße und ein neues Schild weisen auf die Hol- und Bringzone hin. Die Kinder der Grundschule Am Dorney (Klasse 3a) haben die Fußabdrücke auf den Asphalt gepinselt.

„Die Kinder erobern so ein Stück unabhängiger Bewegungsfreiheit zurück“, sagt Carsten Elkmann. Der Klimaschutzmanager des Umweltamtes leitet momentan das Pilotprojekt „So läuft das“ für mehr Kindermobilität.  Ziel ist es, auch den Kindern die Möglichkeit zu geben, ein Stück Schulweg zu Fuß zurückzulegen, die aufgrund eines weit entfernten Elternhauses oder zu vieler Gefahrenpunkte auf dem Weg bislang von ihren Eltern mit dem Auto gebracht wurden. Im Rahmen des Projektes wurden sämtliche Schulwege genau unter die Lupe genommen. Auch die Gefahrenpunkte in Oespel und Kley wurden dabei berücksichtigt. Zum Schluss blieben vier Punkte übrig, die sich als Bring- und Abholzone eignen.

  • In Oespel an der Hedwigstraße im Bereich des Dorney-Spielplatzes.
  • Die ehemalige Busschleife Oespel am Steinsweg.
  • Für Kinder aus dem Oespeler Ortskern wurde außerdem noch eine Zone gegenüber der Borussia Apotheke an der Borussiastraße eingerichtet.
  • Die Vierte Zone für die Kleyer Eltern ist an der Kleybredde im Bereich der Gehrenstraße.

auf einer größeren Karte anzeigen „Künftig werden“, hofft auch Schulleiterin Julia Rüther, „möglichst viele Eltern ihre Kinder zur Bringzone und nicht mehr zur Schule chauffieren.“ 

Im Herbst entscheidet der Rat der Stadt Dortmund, ob das Projekt „So läuft das“ künftig stadtweit an allen Schulen gestartet wird.

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