Brustzentrum zieht um

WITTEN "Den Umzug des Brustzentrums sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge", stellt Werner Neveling, Geschäftsführer des Evangelischen Krankenhauses (EVK), klar. Wie berichtet stockt das katholische Marien-Hospital jetzt sein neues Funktionsgebäude auf, u.a. um das Brustzentrum an seinen eigenen Standort zu holen.

von Von Susanne Linka

, 20.08.2007, 18:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Werner Neveling.

Werner Neveling.

Der Grund für die jetzt anstehende räumliche Trennung dieses ambulanten und des stationären Bereichs liege allein in der Wirtschaftlichkeit, beteuert Dr. Christoph Winter, der Geschäftsführer des Marien-Hospitals: "Es ist für uns teurer, einen solchen Betrieb an zwei Standorten zu führen." Das mache sich zum Beispiel bei der Anästhesie bemerkbar.

Der Grund für die jetzt anstehende räumliche Trennung dieses ambulanten und des stationären Bereichs liege allein in der Wirtschaftlichkeit, beteuert Dr. Christoph Winter, der Geschäftsführer des Marien-Hospitals: "Es ist für uns teurer, einen solchen Betrieb an zwei Standorten zu führen." Das mache sich zum Beispiel bei der Anästhesie bemerkbar.

Dass die Zusammenarbeit am EVK gut gelaufen ist, betonen beide Geschäftsführer quasi wie aus einem Munde. Der Veränderung kann Nevelig dennoch etwas Positives abgewinnen, "weil dadurch bei uns wieder Operationskapazitäten frei werden."

Wachstum in einigen Abteilungen

In der Urologie, aber auch an anderen Abteilungen des EVK sei nämlich ein deutliches Wachstum festzustellen: Da sei es mit den Operationskapazitäten mittlerweile doch ein wenig eng geworden.

Was nach dem Auszug des Brustzentrums aus den Räumen wird, kann Neveling jetzt noch nicht überblicken: "Wir werden den gesamten Bereich eventuell räumlich ganz anders schneiden." Überhaupt solle demnächst am EVK einiges umgebaut, durchsaniert und renoviert werden.