Bürger sorgen sich um Nahversorgung

Baubeginn für Edeka-Markt

An der Nelkenstraße soll ein Edeka-Markt gebaut werden. Das Bauantragsverfahren liegt aber noch nicht vor. Die CDU-Fraktion ist dennoch zuversichtlich, dass es noch in diesem Jahr mit der Nahversorgung in Sölderholz und Lichtendorf klappen wird.

SÖLDERHOLZ / LICHTENDORF

von Von Jörg Bauerfeld

, 23.04.2013, 17:57 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bürger sorgen sich um Nahversorgung

Der ehemalige Rewe-Markt an der Eichholzstraße steht immer noch leer. Hier könnte auf einer Fläche von 600 Quadratmetern wieder Einzelhandel angesiedelt werden (oben links). Unten die Edeka-Baustelle an der Nelkenstraße.

„Wir wissen, dass es diese Pläne gibt“, sagt Stadt-Pressesprecherin Anke Widow. „Es gibt in diesem Fall aber noch kein Bauantragsverfahren, uns liegt noch nichts vor.“ Dass es mit dem Edeka-Markt aber noch in diesem Jahr etwas wird, egal in welcher Größe, da ist sich Volker Mais (CDU-Ortsunion und BV-Mitglied) sicher. „Ich denke, dass wir spätestens im November den Edeka eröffnen können. Damit wäre auch der Bereich Lichtendorf, Sölderholz abgedeckt“. Das deckt sich auch mit der Einschätzung Lürwers. Der Stadtrat sieht zwar im Moment den Bedarf nicht gedeckt, geht ebenso wie Volker Mais davon aus, dass sich die Nahversorgungs-Situation in Sölderholz / Lichtendorf durch den Neubau an der Nelkenstraße in absehbarer Zeit verbessert. Zudem gäbe es an der Eichholzstraße (im ehemaligen Rewe) eine weitere Möglichkeit einen Lebensmittelmarkt im Dorf-Zentrum anzusiedeln.

Nach den geplatzten Planungen, auf dem Sportplatz der SF Sölderholz Nahversorgung anzusiedeln und dafür von einem Investor einen Kunstrasenplatz errichten zu lassen, gäbe es gegenwärtig keine weiteren Flächen, die für die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes außerhalb des Zentrums infrage kämen, so Lürwer weiter. Jetzt heißt es also für die Bürger in Lichtendorf und Sölderholz weiter Warten auf den Baubeginn des Edeka-Marktes. 

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