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Bürger sprechen sich gegen ein Gewerbegebiet aus

Fast 1500 Unterschriften

Die Hevener begehren auf: Eine Machbarkeitsstudie weist die grünen Flächen entlang der Kleinherbeder Straße als gut geeignete Gewerbegebiete aus. Eine Nutzung, die die Anwohner und auch Wittener darüber hinaus nicht dulden wollen. Daher begann die Interessengemeinschaft Heven mit einer Unterschriften-Aktion.

HEVEN

, 24.03.2014 / Lesedauer: 2 min
Bürger sprechen sich gegen ein Gewerbegebiet aus

Gisela Ölrich (l.) und Werner Habighorst (2.v.r.) überreichten Sonja Leidemann und Dr. Markus Bradtke die Unterschriften gegen ein Gewerbegebiet an der Kleinherbeder Straße: Fast 1500 Wittener haben unterschrieben.

Der Anlass
Die Hevener schlossen sich nach Medienberichten Ende November 2013 zusammen.

Im Auftrag des EN-Kreises hatte ein Berliner Planungsbüro nach geeigneten Gewerbeflächen im Kreis gesucht. Zwei fanden sie in Witten.

Zum einen die Flächen an der Kleinherbeder Straße, zwischen A43 und Papenholz.

Zum anderen im Dreieck von Pferdebachstraße, A44 und Stockumer Straße.

Rund 20 Leute suchten die Bürgermeisterin am Montagnachmittag auf. Sonja Leidemann und Markus Bradtke würdigten das Engagement. Doch noch gebe es kein konkretes Verfahren, gegen das sich die Bürger wenden können, so Markus Bradtke. „Eine Machbarkeitsstudie ist in keiner Weise ein Bauplan und beinhaltet keine festen Pläne.“ Die Interessengemeinschaft möchte ihr Anliegen daher auch als politische Positionierung wahrgenommen wissen: Bürgermeisterin und Stadtbaurat mögen die Bürgerhaltung mit in den Rat und in die zuständigen Gremien nehmen.

Sie sehen eine grüne Freizeit- und Erholungsfläche in Gefahr und wiesen auf mögliche Hindernisse wie Klima-Analysen, aufwändige Infrastruktur-Maßnahmen und mögliche Konflikte mit dort lebenden Tier- und Pflanzenarten hin. Ob das Gebiet an der Kleinherbeder Straße aber ernsthaft als Gewerbefläche in Erwägung gezogen wird, ist derzeit vollkommen unklar. Und liegt zu weiten Teilen nicht in der Hand der Wittener Stadtspitze.

Der zuständige Regionalverband Ruhr bevorzugt für neue Gewerbegebiete bestehende bebaute und versiegelte sowie interkommunale Flächen – so wie das Opel-Gelände. Ein gemeinsames Gewerbegebiet mit Bochum wäre auch aus Sicht der Hevener wünschenswert. Witten ist an den Verhandlungen zwischen Bochum und dem Konzern beteiligt. Der Ausgang aller Ideen ist aber ungewiss, sagt Leidemann: „Wir können einfach nicht sagen, wie es ausgehen wird.“

Der Anlass
Die Hevener schlossen sich nach Medienberichten Ende November 2013 zusammen.

Im Auftrag des EN-Kreises hatte ein Berliner Planungsbüro nach geeigneten Gewerbeflächen im Kreis gesucht. Zwei fanden sie in Witten.

Zum einen die Flächen an der Kleinherbeder Straße, zwischen A43 und Papenholz.

Zum anderen im Dreieck von Pferdebachstraße, A44 und Stockumer Straße.

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