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Bürgerforum2011 trägt Ideen zusammen

Mehr Demokratie

400 Bochumer haben sich am Samstag im RuhrCongress getroffen, um so ihren ganz konkreten Teil zur Demokratie beizutragen.

BOCHUM

von Von Ines Eckermann

, 13.03.2011 / Lesedauer: 2 min
Bürgerforum2011 trägt Ideen zusammen

400 zufällig ausgewählte Bochumer wollen mehr Demokratie wagen.

"Demokratie ist nie statisch, sie ist immer im Wandel", verkündet Bundespräsident Christian Wulff über eine Leinwand auf der Bühne. Das sehe man zum einen an der sinkenden Wahlbeteiligung, zum anderen aber auch an der hohen Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement. Diese Bereitschaft stellen 400 Bochumer im RuhrCongress unter Beweis: Sie nehmen an der Auftaktveranstaltung des Bürgerforum2011 teil. Wulff spricht nicht nur zu den Bochumern, in 24 weiteren Städten lauschen Demokratiewillige den ermunternden Worten des Bundespräsidenten, den es zur Auftaktveranstaltung in die bayrische Kleinstadt Naila verschlagen hat.Sechs Themenfelder

OB Ottilie Scholz ließ es sich nicht nehmen persönlich Bestärkendes an die 400 Bochumer zu richten, die ihren Samstag der Verbesserung der Lebens in Bochum und ganz Deutschland widmen. Zu sechs Themenfeldern, wie Bildung, Integration, und Familie erarbeiten die Freiwilligen in kleinen Gruppen neue Anregungen, die in den kommenden Monaten im Dialog mit der Regional- und Bundespolitik weiter ausgearbeitet werden sollen.Zufalls-Prinzip Das Besondere an diesen Gruppen ist nicht nur ihre Teilnahme am Bürgerforum, sondern auch ihre Zusammensetzung: die 400 Bochumer wurden zufällig ausgewählt. "Ich dachte erst, die wollen mir einen Kühlschrank verkaufen", scherzt die Bochumerin Dörte Bockermann über ihren ersten Gedanken, als sie einen Anruf von den Organisatoren des Bürgerforums erhielt. Nachdem sie das Projekt im Internet recherchiert hatte, konnte sich Bockermann dann aber doch dafür begeistern. "Ich bin zwar nur ein Tropfen auf dem heißen Stein - aber immerhin bin ich ein Tropfen", meint sie und freut sich darauf ihre Ideen einbringen zu können.