Bürgersteige verhindern Straßensanierung

Lichtendorfer- / Sölder Straße

An der Stadtgrenze ist Schluss mit der neuen Fahrbahndecke: Während die Verkehrsteilnehmer auf Schwerter Stadtgebiet aufatmen dürfen, müssen die auf Dortmunder Seite weiter mit Tempo 30 über die Lichtendorfer- / Sölder Straße rumpeln. Die Begründung dafür überrascht: Schuld sind die Bürgersteige auf Dortmunder Gebiet.

SÖLDE

, 22.10.2014, 17:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bürgersteige verhindern Straßensanierung

In Richtung Aplerbeck wird diese Walze nicht fahren. Die Sanierung der Lichtendorfer Straße endet, von Schwerte kommend, an der Römerstraße.

So hoch, dass es dort, wo es Gehwege gibt, nicht funktioniert – und das ist eben in Bereichen zwischen der Römer- und der Nelkenstraße. „Es ist eine ortsteilverbindende Straße, die müsste doch komplett saniert werden. Aus unserer Sicht ist das wieder Stückwerk“, sagt Ute Mais. „Uns sind die Hände gebunden, wir können nur fordern, dass das Stück ab Nelkenstraße mitgemacht wird.“ Das könnte aber noch lange dauern. „Da kann ich auch nur in die Glaskugel schauen“, so Frank Hausendorf (Straßen.NRW). „Das Problem ist, dass wir Jahresweise unser Budget bekommen. Ich kann erst im Frühjahr 2015 sagen, was wir machen werden.“ Dazu kommt, dass es bei Straßen-NRW eine Prioritätenliste gibt, auf der alle Straßen aufgeführt sind. Und da steht das Stück Lichtendorfer Straße zwischen Nelken- und Römerstraße nicht ganz oben. Die Verkehrsteilnehmer in Richtung Stadtgrenze Schwerte müssen hier wohl noch länger mit den Tempo-30-Schildern auskommen.

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