Bürgerversammlung in Westerfilde

WESTERFILDE Die Anlieger werden für den Umbau der Westerfilder Straße voraussichtlich nicht mehr als zwei Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche zahlen müssen.

von Von Tilmann Abegg

, 08.02.2008, 15:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Umbau der Westerfilder Straße kostet die Anlieger wohl weniger als befürchtet.

Der Umbau der Westerfilder Straße kostet die Anlieger wohl weniger als befürchtet.

Diese Einschätzung gaben Vertreter der Fachverwaltung am Donnerstagabend während der Bürgerversammlung in der AWO-Begegnungsstätte Speckestraße. Dort ging es um die Bauarbeiten an der Westerfilder Straße und die Kosten dafür.

200 000 Euro kosten allein die straßenbaulichen Veränderungen. Glück für die Anwohner der Westerfilder Straße: Sie wohnen an einer Kreisstraße, für die die Stadt komplett bezahlt. Aber auch die Hausbesitzer in Rohdesdiek und Mosselde müssen weniger zahlen als gedacht.

"Nach aktuellem Kenntnisstand" rechne er mit einer einmaligen Zahlung von 2 Euro (Rohdesdiek) beziehungsweise 2,40 Euro (Mosselde) pro Quadratmeter Grundstücksfläche, sagte Klaus Lopin von der Abteilung Erschließungsbeiträge des Bauamts. Und nach der Verrechnung mit den Kosten für den Kanalumbau (die auf alle Gebührenzahler umgelegt werden) würde dieser Betrag weiter verringert.

"Es war ja im Vorfeld von Beträgen bis zu 50 000 Euro die Rede", sagte Bezirksbürgermeister Bruno Wisbar, "diese Horrorzahlen sind jetzt vom Tisch." Und da die Zahlung frühestens 2010 fällig wird, sei die Belastung doch "durchaus verträglich".

Ziel der Maßnahmen sei die "Brechung der hohen Geschwindigkeiten", sagte Thomas Kampmann von der Straßenplanung. Vor allem der Kreisverkehr reduziere "automatisch" das Tempo. Die Einbuße von 20 Parkflächen sei daher "verträglich".

Mit einer Bauzeit von anderthalb Jahren ab "Frühsommer dieses Jahres" rechnet Gerhard Kappert, Abteilung Straßen- und Kanalbau. In fünf Abschnitten wird zunächst die Westerfilder Straße von Ost nach West bearbeitet, dann folgen Rohdesdiek und Mosselde.

"Eine Vollsperrung ist nicht geplant", versicherte Kappert. Nur an der Baugrube des Kanals müsse für jeweils maximal zehn Tage der Verkehr umgeleitet werden. Die Anlieferung für die Geschäfte werde jedoch durchgehend gewährleistet.

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