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Bund der Steuerzahler kritisiert Bau des Musikzentrums

"Verschwendung droht"

Kritik am geplanten Bau des Bochumer Musikzentrums hat der Bund der Steuerzahler schon in der Vergangenheit geübt. Jetzt hat er das Musikzentrum in seinem „Schwarzbuch 2011“ in der Abteilung „Verschwendung droht“ aufgeführt. Kulturdezernent Michael Townsend weist die Kritik aber zurück.

BOCHUM

von von Ronny von Wangenheim

, 20.10.2011 / Lesedauer: 2 min
Bund der Steuerzahler kritisiert Bau des Musikzentrums

In und um die Marienkirche soll es entstehen, das umstrittene Musikzentrum.

Kritikpunkte, die Kulturdezernent Michael Townsend allesamt zurückweist. „Nicht alles, wofür man Steuermittel jenseits der gesetzlichen Pflichtaufgaben aufwendet, ist eine Fehlinvestition“, betont er. „Eine gute kulturelle Infrastruktur bedeutet für die Stadt Existenzsicherung.“ Die Häuser in Dortmund und Essen, wo vor allem Gastspiele stattfinden, seien nicht vergleichbar – was die Funktion, aber auch was die Betriebskosten angeht. Die sollen in Bochum bei 650 000 Euro liegen, 350 000 Euro davon kommen aus dem Etat der BoSy. Geld, das bislang für Transporte und Mieten ausgegeben wird.

Mit Hochdruck wird weiter an der Realisierung des Musikzentrums in und neben der Marienkirche gearbeitet. In Kürze wird das Wettbewerbsbüro beauftragt, das wiederum den Architektenwettbewerb europaweit ausschreiben wird. Die Stiftung Bochumer Symphonie sammelt derweil weiter Spenden. „Wenn die Stiftung das Geld nicht hat, wird nicht gebaut“, zerstreut Michael Townsend die Sorgen des Bunds der Steuerzahler.